Gnadenhof für notleidende Papageien e.V. Not

Lieber Papageienfreund,
mit dieser Seite möchten wir Stellung beziehen für den Papageien-Gnadenhof von Heidi Hofstetter und ihren Einsatz für kranke, vernachlässigte, mißhandelte und verhaltensgestörte Papageien. Leider wurde und wird das öffentliche Bild dieser engagierten und motivierten Frau durch üble Nachreden und den geschickten Einsatz von Falschinformationen bewußt verzerrt, was sich in dem letzten Jahr deutlich negativ auf die finanzielle Situation des Gnadenhofes und die gesamte Familie Hofstetter auswirkte. Unser Bestreben ist es, ihr Handeln entsprechend anzuerkennen und Ihnen zu zeigen, wie es sich wirklich verhält, damit Sie besser in der Lage sind zu helfen, den Gnadenhof als letzte Zufluchtsstätte für die Vögel, die uns allen so sehr am Herzen liegen, zu erhalten.

Stefan Seifert , am  27.11.1998

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Frau Hofstetters Gnadenhof für notleidende Papageien e.V. e.V.

Heidi Hofstetter ist eine passionierte Tierfreundin. Besonders angetan haben es ihr die Papageien. Da sie mit Tieren schon immer eine "glückliche" Hand hatte, erhielt sie vor über zehn Jahren ihren ersten Problempapagei, den sie mit tierpflegerischem Geschick gesundpflegen konnte. Dieses war ein Intialpunkt in ihrem Leben. Es sprach sich schnell herum, daß Frau Hofstetter in der Lage ist, Papageien am Leben zu erhalten, für die selbst Tierärzte keinen Pfifferling mehr gegeben hätten. lora01.jpg (13056 Byte)
Langsam aber sicher wurde aus dem Anwesen der Frau Hofstetter ein Gnadenhof für Papageien, die ihren ehemaligen Besitzern Probleme bereiteten. Auf unkompliziertem Wege fanden Problemvögel bei Frau Hofstetter ein neues Zuhause. Ihr Mann baute in ihrem gemieteten Anwesen Räumlichkeiten zu papageiengerechten Volieren aus. Unterstützt wurde sie finanziell durch eine Tierschutzorganisation.
lora05.jpg (33605 Byte) Nachdem Frau Hofstetter sich intensiv in die Pflege der Papageien eingearbeitet hatte und mit Hilfe ihres enormen Erfahrungsschatz zugunsten der Papageien immer effektiver arbeiten konnte, fragte sie sich, weshalb trotz bester Versorgung, Haltung - die ihr selbst von Behörden auf Kommunal- und Landesebene bestätigt wurde - und Fütterung immer wieder Todesfälle auftraten. Schnell erkannte sie auch, daß die Tiermedizin nur in den seltensten Fällen die Ursachen einer Krankheit bekämpft, sondern nur deren Symptome.
Informiert durch einen Papageienfachmann erkannte sie vor gut drei Jahren, daß in allen Vitaminmischungen alles enthalten ist, nur nicht das in vielen Pflanzen vorkommende Vitamin K1. In der Tiernahrung wird es durch ein Kunstvitamin ersetzt, das sich im Stoffwechsel anders verhält als das natürliche Vitamin. Nachdem sie das künstliche Vitamin, von dem obendrein giftige Wirkungen bekannt sind, aus dem Futter verbannte und das natürliche K1 verfütterte, waren die Papageien in der Lage, durch eigene Abwehrkräfte sich selbst zu helfen. Sie stellte dabei folgende Wirkungen von K1 fest: 
  • dünnflüssiger Kot wird fest
  • Antibiotika- und Sulfonamideinsatz werden hinfällig
  • das Gefieder wird straff
  • die Mauser verläuft kontinuierlich
  • Schnabel- und Krallensubstanz verbessern sich
  • der Hautzustand normalisiert sich
  • hämolytische Blutbilder verbessern sich
  • Rupfer (ohne psychische Schädigung) befiedern sich
  • die Vitalität steigt
  • die Kommunikation intensiviert sich
  • eine Infektionsanfälligkeit reduziert sich immens
  • Pilzinfektionen reduzieren sich

Viele weitere Infos zu den K Vitaminen gibt es auf: www.vitamin-k.home.pages.de

Eigentlich hätte bei Frau Hofstetter aufgrund des Einsatz von Vitamin K1 und dessen bestem Erfolg bei den Papageien eitel Sonnenschein herrschen müssen, hätte nicht plötzlich die unterstützende Tierschutzorganisation von ihr verlangt, daß sie alle Papageien, die bei der Behörde auf ihren Namen registriert sind, auf den Verein überschreibt. Da sie sich weigerte diesem Unterfangen nachzukommen, strich die Tierschutzorganisation jede finanzielle Unterstützung, verlangte die Herausgabe der Volieren und läutete eine Pressekampagne gegen Frau Hofstetter ein, indem sie unterstellte, daß Frau Hofstetter aufgrund der Vitamin-K1-Verabreichung Tierversuche durchführe.

Obwohl von den Behörden klar bestätigt wurde, daß die Verabreichung von Vitamin K1 jedem Privatmann freigestellt ist, wird die die Tierschutzorganisation nicht müde, diesbezüglich gegen Frau Hofstetter zu agieren. Alles was Frau Hofstetter macht, ist die Verabreichung eines Vitamins, das Menschen und Tiere tagtäglich durch Pflanzenkost und tierische Nahrungsmittel zu sich nehmen.

Inzwischen hat Frau Hofstetter ein neues Anwesen gefunden, in welchem die Papageien nun auch in sehr geräumigen Volieren gehalten werden können. Die ganze Zeit der Kampagne der Tierschutzvereinigung gegen Frau Hofstetter hat sie aus Privatspenden und ihrem Privatvermögen die Papageien versorgt. Inzwischen hat sie für einen Teil der Futterkosten einen Mäzen gefunden, nichtsdestotrotz ist jede weitere Spende willkommen und erfüllt den Zweck der Sicherung des Papageien-Gnadenhofes.

Falls auch Sie lieber Papageienfreund und Internet-User, die Arbeit von Frau Hofstetter unterstützen möchten, können Sie einen Geldbetrag auf das
* Konto 60 46 74   BLZ 701 633 70   Volksbank Fürstenfeldbruck *  überweisen.

Auch ist es möglich anstatt oder zusätzlich zu einer Spende, eine Patenschaft für einen oder mehrere Papageien zu übernehmen, womit dem Gnadenhof ebenfalls sehr gut gedient wäre,  da es zur dauerhaften Sicherung der Finanzierung beiträgt. Es gibt Patenschaften ab 25,-- DM und höher.

Selbstverständlich steht es auch jedem offen, Ratschläge für eine gesunde Papageienhaltung bei Frau Hofstetter einzuholen, sich über Problemvögel zu informieren oder sich die Gnadenhofanlage anzusehen. Unter der Telefonnummer 08544- 91 66 62 ist Heidi Hofstetter für Sie erreichbar.

Eine eigene Homepage ist mittlerweile auch eingerichtet und zu finden unter www.papageien-gnadenhof.de

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Stimmen von Menschen, die den Gnadenhof kennen

Robert Dörr , Tierärztliche Klinik , Metten:
Nachdem uns die tierärztliche Betreuung des Papageiengnadenhofes in Hohenreith bei Eging a. See obliegt und wir so regelmäßig den Papageienbestand sehen, hier unsere Eindrücke. Die sehr großzügig gehaltenen Gemeinschfatsvolieren überraschten uns. Trotz jahrelanger tierärztlicher Kontakte mit vielen Züchtern habe ich eine solche Art der Vogelhaltung noch nicht gesehen. Aras, Kakadus und Graupapageien mit Amazonen besetzen jeweils eine Großvoliere. Bei der hohen Zahl an Tieren beeindruckt das durch Luftfilter unterstützte angenehme Raumklima. Die häufig auftretende Staubbelastung ist aufgrund des ausgeklügelten Luftreinigungssystem praktisch nicht vorhanden. Unterstützend auf das Klima wirkt die ein-bis zweimal täglich gewechselte Bodeneinstreu. Alle Volieren sind großzügig mit gekauftem oder selbst gebasteltem farbigen Spielsachen ausgestattet, die fleißig von den Vögeln angenommen werden. Alle Papageien haben einen sehr guten Pflege- und Ernährungszustand. Auffallend die überwiegende Zutraulichkeit der Papageien.

Besser als alle Worte dokumentieren sicherlich die Bilder vom Papageiengnadenhof das sichtliche Wohlbefinden der Vögel. Wenn man bedenkt das der Papageiengnadenhof von Frau Hofstetter alleine betreut wird ist man wirklich beeindruckt vom arbeitsaufwendigem Einsatz für die Tiere und vor allem vom liebevollem Umgang mit den Papageien. Vor allem dann, wenn man weiß, daß der Papageiengnadenhof nur über Spendenaufkommen und den persönlichen Einsatz von Frau Hofstetter existieren kann, ist auf Unterstützung dieses Projektes durch uns Vogelliebhaber zu hoffen.


lora02.jpg (32837 Byte) Sabine Sedlmeier, Mitbegründerin des Münchener Papageienstammtisch:
"Ich habe Frau Hofstetter glücklicherweise vor längerer Zeit kennengelernt und kann nur sagen, daß ich wenige Menschen kenne, die armen Tieren auf eine ähnlich selbstlose Art und Weise helfen!"

Leserbrief von Herbert Schulz an den Münchener Merkur:
"Als Mitautor mehrerer Artikel über die Arbeit von Frau Hofstetter lege ich Wert auf die Feststellung, daß Frau Hofstetter natürlich keine Tierversuche macht. Die Aussagen der Deutschen Gesellschaft Tiere und Natur e.V. über angebliche Tierversuche auf dem Gnadenhof für notleidende Papageien e.V. muß ich als sachlich falsch und rechtlich haltlos bezeichnen. Frau Hofstetter pflegt die ihr anvertrauten Tiere mit großer Hingabe und besten Erfolgen. Sie bringt mit "logischem Tierverstand" selbst als hoffnungslose Fälle bezeichnete Papageien wieder zum Fliegen. Das wird auch von behördlicher Seite voll anerkannt und ist jederzeit überprüfbar. Die Versuche der Gesellschaft Tiere und Natur, Frau Hofstetter und ihre Arbeit in der Öffentlichkeit schlecht zu reden, kann ich nur so verstehen, daß hier möglicherweise aus unlauteren Motiven verdeckt werden soll, daß keine rechtlich begründete Handhabe besteht, auf legalem Weg in den Besitz der Tiere zu gelangen. Jeder Tierfreund ist von mir aufgerufen, sich durch Besuch des Gnadenhofs in Mühlreit 6, 94535 Eging/See selbst davon zu überzeugen, daß dort alles mit rechten Dingen zugeht. - Herbert Schulz"


Doris Stolle im Münchener Merkur:
"Die Behauptung der Gesellschaft Tiere und Natur e.V., Frau Hofstetter würde Tierversuche mit Medikamenten machen, ist schlicht falsch. Wenn Frau Hofstetter ihren Tieren das in Grünpflanzen vorkommende Vitamin K1 verabreicht, so dient dies ausschließlich dem Wohl und der Gesundheit der Tiere. Da ich selbst Probleme mit einem Nymphensittich hatte, nahm ich Kontakt mit Frau H. auf. Auch ich setzte sofort K1 ein und hatte erstaunlichen Erfolg. Ich hatte noch nie so gesunde Vögel -es sind acht an der Zahl, von Wellensittich bis Mohrenkopfpapagei-, seit ich jeden morgen ein paar Tropfen K1 über das Trinkwasser gebe. Da meine Vögel so positiv auf K1 reagierten, verabreichte ich dieses K1 auch meinen Yorkies und Perserkatzen - alles Tiere, die sehr empfindlich sind -, und siehe da, alle Tiere sind viel widerstandsfähiger und munterer geworden.

Für mich ist es unverständlich, wie der Verein Tier und Natur den Einsatz von K1 als "Tierversuch" herabwürdigt. Wie stellt sich diese Gesellschaft der Futtermittelindustrie gegenüber, die ein künstliches Vitamin, nämlich K3, dem Tierfutter beifügt, ohne die genaue Menge zu deklarieren, das auf Dauer unsere Tiere schleichend vergiftet? Dieses künstliche K3 wird deshalb dem natürlichen K1 vorgezogen. weil es billiger ist. Selbst der Pharmakonzern, der die Futtermittelindustrie mit dem künstlichen Vitamin beliefert, zitiert in einem Bericht in einer bekannten Vogelzeitung folgenden Satz: "Der Bedarf an K3 ist gering, die Giftigkeit auch." Wie kann der Verbraucher abschätzen, wieviel giftiges K3 er seinen Tieren verabreicht, wenn der Futtermittelhersteller in der Vitaminaufstellung auf der Packung K3 verschweigt und auch keine Mengenangabe macht. Hier wäre die Gesellschaft Tiere und Natur gefordert, tätig zu werden und nicht den Einsatz von K1 als "Tierversuch" hinzustellen, denn Tierschutz beginnt bei der Ernährung."


Sandrine Rurländer und Rainer Csauthd :

Heidi ist eine unserer wunderbarsten Freunde, welche wir haben und wir schätzen ihre Arbeit sehr. Wir wohnen zwar in Stuttgart und doch könnte man meinen, daß wir Tür an Tür wohnen. Die ungezählten Besuche bei ihr haben uns unendlich in unserem Wissen, was die richtige Haltung usw. von Papageien anbelangt, enorme Sprünge vorangebracht. Das letzte Jahr war für sie die Hölle auf Erden und nicht nur einmal haben wir unendlich lange Telefongespräche mit ihr geführt, als sie kurz vor dem Zusammenbruch war. Die Rufmordkampagne, die hier im letzten 3/4 Jahr über Heidi wie eine Flutwelle geschwappt ist, hat ihr fast das Herz gebrochen. Die Existenzangst hat sie und ihre Familie fast um den Verstand gebracht. Vor allem die Angst um die Zukunft ihrer Lieblinge war furchtbar und einhergehend mit der Abnahme von enormen Körpergewicht.
Eines abends sind wir in einer Nacht- und Nebelaktion noch nach München gefahren, nachdem uns ein ziemlich schlimmer Hilferuf von ihr ereilte. Es ist ihr wirklich zu wünschen, vor allem im Sinne der vielen Papageien, daß es jetzt endlich wieder bergauf geht und sich die Experten in Papageienkreisen zu Wort melden.
Heidi ist eine Kapazität auf ihrem Gebiet und das ohne Frage. Bei der Betrachtung über die Entwicklung und vor allem die Entbehrungen der letzten 11 Jahre ist es unglaublich was sie leistet. Nicht ein 1 Tag Urlaub in den letzten 11 Jahren, Tag und Nacht wenn es sein muß auf, um die armen Kreaturen und Opfer falscher Haltung, aufzupäppeln. Wir denken es ist vor allem ihre unendliche Liebe, die die Tierchen spüren. Der eine oder andere Vogel war vom Tierarzt schon lange aufgegeben. Und hier von Tierversuchen zu sprechen ist äußerst primitiv.
Über das komplementäre Kommunikationsverhalten sowie das diffizile Auftreten mancher - sogenannter kompetenter Menschen - kann man sich nur wundern. Heidi ist eine der wunderbarsten, ehrlichsten und engagiertesten Menschen, die wir je kennenlernen durften. Wir wünschen uns nichts mehr, als daß sie im Sinne der Papageien noch viele, viele Jahre ihre so wunderbare Arbeit weiterführen kann. Dieser Papageien-Gnadenhof ist eine Oase und könnte sich vielleicht - visionär betrachtet - vielleicht sogar zu einem Treffpunkt für viele Papageien-Fachleute entwickeln und ein wirkliches Vorzeigeobjekt werden. Dieser Hof ist einmalig und wir wünschen uns, daß noch viel mehr Menschen so wie sie die Zivilcourage und den nötigen Weitblick haben, dies zu erkennen. Sie hat nicht nur das fachliche Wissen, es ist vor allem ihre Begeisterung/Liebe und das so unendliche Engagement der ganzen Familie. Diese Familie ist etwas ganz Besonderes!


Umsetzung
© Stefan Seifert für die Arbeitsgemeinschaft Papageien-Netzwerk 99
© Bilder, Robert Dörr

Arbeitsgemeinschaft Papageien-Netzwerk
www.papageien.org
Infos, Anregungen, Kritik

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