|
| Heidi Hofstetter ist eine passionierte Tierfreundin. Besonders angetan haben es ihr die Papageien. Da sie mit Tieren schon immer eine "glückliche" Hand hatte, erhielt sie vor über zehn Jahren ihren ersten Problempapagei, den sie mit tierpflegerischem Geschick gesundpflegen konnte. Dieses war ein Intialpunkt in ihrem Leben. Es sprach sich schnell herum, daß Frau Hofstetter in der Lage ist, Papageien am Leben zu erhalten, für die selbst Tierärzte keinen Pfifferling mehr gegeben hätten. | ![]() |
| Langsam aber sicher wurde aus dem Anwesen der Frau Hofstetter ein Gnadenhof für Papageien, die ihren ehemaligen Besitzern Probleme bereiteten. Auf unkompliziertem Wege fanden Problemvögel bei Frau Hofstetter ein neues Zuhause. Ihr Mann baute in ihrem gemieteten Anwesen Räumlichkeiten zu papageiengerechten Volieren aus. Unterstützt wurde sie finanziell durch eine Tierschutzorganisation. | |
![]() |
Nachdem Frau Hofstetter sich intensiv in die Pflege der Papageien eingearbeitet hatte und mit Hilfe ihres enormen Erfahrungsschatz zugunsten der Papageien immer effektiver arbeiten konnte, fragte sie sich, weshalb trotz bester Versorgung, Haltung - die ihr selbst von Behörden auf Kommunal- und Landesebene bestätigt wurde - und Fütterung immer wieder Todesfälle auftraten. Schnell erkannte sie auch, daß die Tiermedizin nur in den seltensten Fällen die Ursachen einer Krankheit bekämpft, sondern nur deren Symptome. |
| Informiert durch einen Papageienfachmann erkannte sie vor gut drei Jahren, daß in allen Vitaminmischungen alles enthalten ist, nur nicht das in vielen Pflanzen vorkommende Vitamin K1. In der Tiernahrung wird es durch ein Kunstvitamin ersetzt, das sich im Stoffwechsel anders verhält als das natürliche Vitamin. Nachdem sie das künstliche Vitamin, von dem obendrein giftige Wirkungen bekannt sind, aus dem Futter verbannte und das natürliche K1 verfütterte, waren die Papageien in der Lage, durch eigene Abwehrkräfte sich selbst zu helfen. Sie stellte dabei folgende Wirkungen von K1 fest: | |
|
|
Viele weitere Infos zu den K Vitaminen gibt es auf: www.vitamin-k.home.pages.de |
|
| Eigentlich hätte bei Frau Hofstetter
aufgrund des Einsatz von Vitamin K1 und dessen bestem Erfolg bei den Papageien eitel
Sonnenschein herrschen müssen, hätte nicht plötzlich die unterstützende
Tierschutzorganisation von ihr verlangt, daß sie alle Papageien, die bei der Behörde auf
ihren Namen registriert sind, auf den Verein überschreibt. Da sie sich weigerte diesem
Unterfangen nachzukommen, strich die Tierschutzorganisation jede finanzielle
Unterstützung, verlangte die Herausgabe der Volieren und läutete eine Pressekampagne
gegen Frau Hofstetter ein, indem sie unterstellte, daß Frau Hofstetter aufgrund der
Vitamin-K1-Verabreichung Tierversuche durchführe. Obwohl von den Behörden klar bestätigt wurde, daß die Verabreichung von Vitamin K1 jedem Privatmann freigestellt ist, wird die die Tierschutzorganisation nicht müde, diesbezüglich gegen Frau Hofstetter zu agieren. Alles was Frau Hofstetter macht, ist die Verabreichung eines Vitamins, das Menschen und Tiere tagtäglich durch Pflanzenkost und tierische Nahrungsmittel zu sich nehmen. Inzwischen hat Frau Hofstetter ein neues Anwesen gefunden, in welchem die Papageien nun auch in sehr geräumigen Volieren gehalten werden können. Die ganze Zeit der Kampagne der Tierschutzvereinigung gegen Frau Hofstetter hat sie aus Privatspenden und ihrem Privatvermögen die Papageien versorgt. Inzwischen hat sie für einen Teil der Futterkosten einen Mäzen gefunden, nichtsdestotrotz ist jede weitere Spende willkommen und erfüllt den Zweck der Sicherung des Papageien-Gnadenhofes. Falls auch Sie lieber Papageienfreund und Internet-User, die Arbeit von Frau Hofstetter
unterstützen möchten, können Sie einen Geldbetrag auf das |
|
| Auch ist es möglich anstatt oder zusätzlich zu einer Spende, eine
Patenschaft für einen oder mehrere Papageien zu übernehmen, womit dem Gnadenhof
ebenfalls sehr gut gedient wäre, da es zur dauerhaften Sicherung der Finanzierung
beiträgt. Es gibt Patenschaften ab 25,-- DM und höher. Selbstverständlich steht es auch jedem offen, Ratschläge für eine gesunde Papageienhaltung bei Frau Hofstetter einzuholen, sich über Problemvögel zu informieren oder sich die Gnadenhofanlage anzusehen. Unter der Telefonnummer 08544- 91 66 62 ist Heidi Hofstetter für Sie erreichbar. Eine eigene Homepage ist mittlerweile auch eingerichtet und zu finden unter www.papageien-gnadenhof.de |
![]() |
| Robert Dörr
, Tierärztliche Klinik , Metten: Nachdem uns die tierärztliche Betreuung des Papageiengnadenhofes in Hohenreith bei Eging a. See obliegt und wir so regelmäßig den Papageienbestand sehen, hier unsere Eindrücke. Die sehr großzügig gehaltenen Gemeinschfatsvolieren überraschten uns. Trotz jahrelanger tierärztlicher Kontakte mit vielen Züchtern habe ich eine solche Art der Vogelhaltung noch nicht gesehen. Aras, Kakadus und Graupapageien mit Amazonen besetzen jeweils eine Großvoliere. Bei der hohen Zahl an Tieren beeindruckt das durch Luftfilter unterstützte angenehme Raumklima. Die häufig auftretende Staubbelastung ist aufgrund des ausgeklügelten Luftreinigungssystem praktisch nicht vorhanden. Unterstützend auf das Klima wirkt die ein-bis zweimal täglich gewechselte Bodeneinstreu. Alle Volieren sind großzügig mit gekauftem oder selbst gebasteltem farbigen Spielsachen ausgestattet, die fleißig von den Vögeln angenommen werden. Alle Papageien haben einen sehr guten Pflege- und Ernährungszustand. Auffallend die überwiegende Zutraulichkeit der Papageien. Besser als alle Worte dokumentieren sicherlich die Bilder vom Papageiengnadenhof das sichtliche Wohlbefinden der Vögel. Wenn man bedenkt das der Papageiengnadenhof von Frau Hofstetter alleine betreut wird ist man wirklich beeindruckt vom arbeitsaufwendigem Einsatz für die Tiere und vor allem vom liebevollem Umgang mit den Papageien. Vor allem dann, wenn man weiß, daß der Papageiengnadenhof nur über Spendenaufkommen und den persönlichen Einsatz von Frau Hofstetter existieren kann, ist auf Unterstützung dieses Projektes durch uns Vogelliebhaber zu hoffen. |
|
![]() |
Sabine Sedlmeier,
Mitbegründerin des Münchener Papageienstammtisch: "Ich habe Frau Hofstetter glücklicherweise vor längerer Zeit kennengelernt und kann nur sagen, daß ich wenige Menschen kenne, die armen Tieren auf eine ähnlich selbstlose Art und Weise helfen!" |
Leserbrief von Herbert Schulz an den Münchener Merkur: Doris Stolle im Münchener Merkur: Sandrine Rurländer und Rainer Csauthd : Heidi ist eine unserer wunderbarsten Freunde, welche wir haben und wir schätzen ihre
Arbeit sehr. Wir wohnen zwar in Stuttgart und doch könnte man meinen, daß wir Tür an
Tür wohnen. Die ungezählten Besuche bei ihr haben uns unendlich in unserem Wissen, was
die richtige Haltung usw. von Papageien anbelangt, enorme Sprünge vorangebracht. Das
letzte Jahr war für sie die Hölle auf Erden und nicht nur einmal haben wir unendlich
lange Telefongespräche mit ihr geführt, als sie kurz vor dem Zusammenbruch war. Die
Rufmordkampagne, die hier im letzten 3/4 Jahr über Heidi wie eine Flutwelle geschwappt
ist, hat ihr fast das Herz gebrochen. Die Existenzangst hat sie und ihre Familie fast um
den Verstand gebracht. Vor allem die Angst um die Zukunft ihrer Lieblinge war furchtbar
und einhergehend mit der Abnahme von enormen Körpergewicht. |
|
| Umsetzung | |
| © Stefan Seifert für die Arbeitsgemeinschaft
Papageien-Netzwerk 99 © Bilder, Robert Dörr |
|
Arbeitsgemeinschaft Papageien-Netzwerk www.papageien.org |
Infos,
Anregungen, Kritik info@papageien.org |