Die Wiesbadener Halsbandsittiche wurden erstmalig 1975 bzw. 1974 beobachtet (Zingel 1990). Unklarheit besteht drübert, woher diese Population stammt. Zingel geht davon aus, daß die Tiere von Köln über Bonn den Rhein hinaufwanderten (Zingel 1990). Da die ersten von ihm beobachteten Papageien nicht beringt waren, schließt er Gefangenschaftsflüchtlinge aus. Später wurden von ihm Papageien mit Ring beobachtet. Dies würde auf verschiedene Quellen der Wiesbadener Population hindeuten. Andere Beobachter vermuten, daß die ersten Tiere in Wiesbaden bei einer Exotenausstellung geflohen sind. Die Tiere wechsel auch über den Rhein hinweg nach Mainz . Es gibt zwei größere Brutplätze im Stadtgebiet: den Schloßpark Wisebaden Biebrich mit mehreren hundert Tieren, und den Kurpark am Staatstheater mit einigen dutzend Tieren. Daneben können Einzeltiere und Gruppen besonders auf Nahrungssuche im Stadtgebiet beobachtet werden. |