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Im Forum der APN wurde bereits vor längerer Zeit auf
diese Kampagne hingewiesen (siehe hier).
Viele haben seinerzeit die Kampagne unterstützt, indem
sie die Petition (Antrag) entsprechend ausgefüllt und abgeschickt
haben.
Im Dezember 2002 erhielten die Unterstützer ein "Danke"
per email von James D. Gilardi, Direktor des World Parrot Trust,
in englischer Sprache, welche Volker Munkes ins Deutsche übersetzt
hat.
Den Inhalt der folgenden email veröffentlichen
wir mit freundlicher Genehmigung des World Parrot Trust.
Wer sich diesem Antrag noch anschliessen möchte, kommt
hier direkt auf die Petition.
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Liebe Freunde wildlebender Vögel,
Danke dafür, dass Sie sich die Zeit genommen haben, die Forderung des
WPT nach Beendigung der Einfuhr wildlebender Vögel in die Länder
der Europäischen Union zu unterzeichnen. Dadurch haben Sie geholfen,
etwas in die Richtung zu bewegen, dass es eine Welt geben kann, in der frei
lebende Vögel nicht länger gefangen und dazu gezwungen werden, die
(für sie) grausamen Veränderungen eines Lebens in Gefangenschaft
zu erleiden. Wir möchten diese Gelegenheit dazu nutzen, Ihnen für
Ihre Bemühungen zu danken, Sie über die aktuelle Entwicklung zu
informieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Sie weiterhin mithelfen
können, die Wildvögel zu schützen.
Der aktuelle Stand der Petition
Wir freuen uns, darüber berichten zu können, dass über 16.000
Menschen die Petition unterzeichnet haben - und die Zahl der Unterzeichner
steigt täglich. Momentan kommen die meisten Unterschriften (über
6000) aus England und Menschen aus aller Welt haben sich mit Unterstützern
aus 82 Ländern zusammengeschlossen. Um aktuelle Zahlen zu erhalten und
zu sehen, wo Ihr Land steht, besuchen Sie bitte unsere ständig aktualisierte
Webseite um die laufende Statistik einzusehen:
http://www.worldparrottrust.org/trade/tradeupdate.html
Um mehr darüber zu erfahren, wie Sie uns ohne großen Aufwand
dabei helfen können, mehr Unterschriften zu erhalten, lesen Sie bitte
den folgenden Abschnitt mit Erläuterungen darüber, wie Sie eine
einfache Unterschriftenseite zum Ausfüllen und Rücksenden herunterladen
können.
Die aktuellsten Entwicklungen im Papageienhandel
Anlässlich unserer Bemühungen zum Stop des Handels mit Wildvögeln
ist nicht zu übersehen, wie zerstörerisch und kurzsichtig gehandelt
wird. Ist das nicht erkennbar? Schon zu Beginn haben wir gemerkt, dass es
ein anstrengender Kampf sein wird, aber wir können auch über gute
Neuigkeiten von verschiedenen "Fronten" berichten.
Gegen das Wildern
Unsere Vereinigung unterstützt kontinuierlich Aktivitäten gegen
das Wildern in den drei Ländern Bolivien, Indonesien und Kamerun. Nach
Bolivien schicken wir zehntausende von Dollars zur Unterstützung des
Schutzes tonhaltiger Areale (Clay-licks= "Tonlecken") und anderer Gebiete
mit Vorkommen von Papageien - insbesondere Aras (Macaws). Diese Gebiete waren
früher ideale Plätze zum Fangen und Jagen, und durch den von uns
unterstützten Schutz (dieser Gebiete) haben diese ausbeutenden Aktivitäten
aufgehört. In einigen Fällen wird statt des Fangens jetzt ökologischer
Tourismus betrieben und damit werden Jobs für die einheimische Bevölkerung
geschaffen. In Indonesien, wo der Handel mit Kakadus, Loris und anderen Papageien
verbreitet ist, unterstützen wir eine örtliche Gruppe mit dem Namen
KSBK, die versucht, die zerstörerischen Handelspraktiken zu beenden und
die örtliche Bevölkerung zum nachhaltigen Schutz ihrer Wildressourcen
zu erziehen. In Kamerun unterstützen wir den erst kürzlich gegründeten
Nationalpark mit mehreren Sektionen, die sich um zehntausende afrikanischer
Graupapageien bemühen. Mit unserer Unterstützung dieser Projekte
gegen das Wildern war es unserer kompetenten Kontaktperson vor Ort (Dr. Leonard
Usongo) möglich, bedeutende Schritte gegen das Wildern von jährlich
ca. 15000 Graupapageien in diesem Gebiet zu unternehmen. Eine direkte finanzielle
Unterstützung für einige dieser Projekte ist sehr erwünscht
und mittels unseres Online-Stores leicht machbar:
http://www.worldparrottrust.org/onlinestore/storeindex.htm
Die Spenden kommen zu 100 % diesem Projekt zu Gute.
Cites
Letzten Monat hat die Internationale Konvention, die den Handel mit Wildtieren
regelt, viele Vorschläge zur Aufnahme von Papageienarten in die Kategorie
des Anhangs II, die den Handel erlaubt, in Anhang I eingestuft, der keinen
Handel erlaubt. Es geht um die Arten: Amazona au-
ropalliata , Amazona oratrix, Ara couloni und Poicephalus robustus. Wir
haben mit unserer Eingabe an die Regierungsdelegationen und in Zusammenarbeit
mit anderen Organisationen dafür gesorgt, dass die entsprechenden Passagen
unserer Vorschläge Unterstützung fanden. Die gute Neuigkeit ist,
dass die ersten drei dieser Vorschläge akzeptiert wurden und diese Arten
in Anhang I gelistet sind. Dies bedeutet einen riesigen Fortschritt für
den WPT im allgemeinen, aber speziell für den weltweiten Schutz dieser
drei Arten.
Zusätzlich hat die Schweizer Delegation vorgeschlagen, viele Farbmutanten
unter den Papageien aus der Zuständigkeit der CITES-Beschränkung
herauszulösen. Es geht hierbei um eine entsprechende Regulation von mehr
als 20 Arten. Weil solch ein Wechsel zusätzliche Schwierigkeiten für
Grenzschützer und hinsichtlich der Identifizierung und des Stops illegaler
Verschiffung (Transporte) verursachen könnte, hat der WPT eine umfassende
Kommentierung für den IUCN zu diesem Vorschlag verfasst, die eine Schwächung
und Aufweichung der CITES-Bestimmungen verhindern soll.
Forschung zum Handel mit Vögeln
Wir denken, dass es entscheidend ist, genaue Kenntnisse über die Auswirkungen
des Handels mit wildlebenden Vögeln zu erlangen. Eine grundlegende Studie
hierzu wurde im letzten Jahr im Wissenschafts-Journal "Conservation Biology"
veröffentlicht und dokumentiert die Folgen des fortwährenden Papageienhandels
in der gesamten Neuen Welt.
(http://nature.Berkeley.EDU/~beis/Pubs_PDF/pub_docs/PoachCB.pdf)
Die Studie kommt zu der Feststellung, dass das Entnehmen von Nestlingen
weit verbreitet ist und in vielen Fällen einen dramatischen Zusammenbruch
von ganzen Populationen verursacht. Die Daten von 23 Studien verdeutlichen
die dramatische Entwicklung. Im letzten Winter trafen wir uns mit Mitgliedern
der Königlichen Gesellschaft (England) zum Schutz der Vögel zur
Diskussion über den fortwährenden Handel mit Wildvögeln -speziell
innerhalb der Europäischen Union. Sie waren der Meinung, dass es hilfreich
sei, die diesbezügliche Forschung auf die Alte Welt auszudehnen, um einen
Übersicht darüber zu erhalten, ob der Fang (von Papageien) für
den Heimtierhandel ähnliche Auswirkungen auf die wildlebenden Populationen
hat. Kürzlich hat die RSPB unmittelbar zu dieser speziellen Fragestellung
geforscht und wir hoffen, mit besseren und fundierteren Kenntnissen dem Handel
mit Wildvögeln nachdrücklicher entgegnen zu können.
Wie Sie helfen können
Kauf von Verbots-Aufklebern
Wir betreiben eine laufende Aufkleber-Kampagne, um in den europäischen
Ländern darauf aufmerksam zu machen, dass der Handel (mit Wildvögeln)
beendet werden muss - Sie können eine Abbildung des Stickers unter
http:/ www.worldparrottrust.org/trade/bansticker.htm
sehen. Italienische Unterstützer waren bei der Gestaltung der Sticker
behilflich und ein Unterstützer in den USA hat die Druckkosten übernommen.
Die Sticker sind auf unserer Webseite erhältlich und wir hoffen, dass
Sie uns dabei helfen, die Sticker für viele Leute sichtbar zu platzieren
und unsere Kampagne unterstützen (10 Sticker kosten 10 Dollar, 50 Sticker
erhalten Sie für 30 Dollar). Bitte helfen Sie den Wildvögeln weiterhin
durch Bestellung von so vielen Stickern, wie Ihnen eben möglich ist
und geben sie welche an gleichgesinnte Freunde weiter, um so mitzuhelfen,
den Handel mit Wildvögeln zu unterbinden.
Helfen Sie beim Sammeln von (noch) mehr Unterschriften
Im weiteren Verlauf der Kampagne wollen wir ständig so viele Unterschriften
wie möglich sammeln, um den Regierungen der verschiedenen europäischen
Länder zu verdeutlichen, wie wichtig eine Unterstützung unseres
Kurses ist. Bitte erinnern Sie daran, dass jede Person, -ob jung oder alt-
unterzeichnen kann - es muss jemand nur seinen Namen zur Verfügung stellen,
um zum Schutz der Wildvögel beizutragen. Der WPT hat eine neue und simple
Möglichkeit entwickelt, wie Sie uns durch Unterschriften helfen können.
Wir haben eine für jeden verfügbare Excel-Tabelle zum Herunterladen
erstellt
http://www.worldparrottrust.org/trade/signatures.xls
Bitte füllen Sie diese so vollständig wie möglich aus und
senden sie diese dann direkt zurück an
tradeban@worldparrottrust.org oder schicken Sie einen Ausdruck an
das UK-Büro, dann können wir die Änderungen schnell und effizient
verbuchen. Wir bevorzugen allerdings den elektronischen Weg, weil wir damit
weniger Arbeit haben
Schreiben Sie Ihre Regierungsvertreter an
Letztlich ist es auch nicht falsch, zukünftig Regierungsvertreter anzuschreiben,
damit diese für eine Verbesserung der Verhältnisse Sorge tragen,
weil der Handel mit Wildtieren für diese weltweit eine Gefährdung
darstellt. Wir möchten Sie ermutigen, Ihre jeweiligen Regierungsvertreter
oder andere Verwaltungen, die für die CITES-Belange zuständig sind,
über die von Europa ausgehende, fortdauernde Ausbeutung der Wildressourcen
schriftlich zu informieren. Weil wir diese Sachverhalte dutzenden von Ländern
in vielen Sprachen mitgeteilt haben, bitten wir Sie, sich ein wenig Zeit zu
nehmen und sich unsere Länder-CITES-Seiten anzusehen: http://www.cites.org/common/directy/e_directy.html
Klicken Sie Ihr Land an und schreiben Sie dem Vertreter direkt .Sagen Sie
einfach, wie Sie über das Fangen von Vögeln und das Einsperren gefangener
Wildvögel in Käfigen denken - viele Menschen denken ähnlich
über den Schutz der Natur.
Nochmals DANKE für die Unterstützung dieser Kampagne. Wir sind
überzeugt, dass mit dieser Art von Einsatz vieler ganz gewöhnlicher
Leute große Fortschritte im Sinne eines langfristigen Schutzes von Millionen
Wildvögeln zu erzielen sind.
Freundliche Grüße
James D. Gilardi, Ph.D.
Director, World Parrot Trust
tradeban@worldparrottrust.org
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