Vielen
Dank an Carmen und Heinrich, die diese "Arbeit" übernommen haben.
Auf
diesen Beitrag wurde ich vor einiger Zeit aufmerksam gemacht! Ich
war entsetzt, denn niemals zuvor hatte ich von solchen Methoden gelesen
oder gar gehört! Zuerst wollte ich das sofort publik machen,
aber dann kamen mir Bedenken!
Dieser Artikel
soll und darf bei uns in Deutschland und auch anderswo in der Welt keine
Nachahmer finden!!!
Aus diesem Grund
habe ich den Original-Beitrag dahingehend geändert, dass ich die teilweise
beschriebene Methode nicht mit übernommen habe, auch die Nennung des
Magazins, in der der Bericht veröffentlicht wurde, wurde mit "VETMAG"
und auch der Name des Tierartzes wurde mit "DR.XYZ" ersetzt.
Die Autorin, Connie Pavlinac, hat diesem Vorgehen zugestimmt, da wir die Anstrengungen, die Methoden zu stoppen, unterstützen möchten, andereseits aber die Papageien schützen möchten, die wegen Unkenntnis dieser Methoden bisher noch nicht dieser Gefahr ausgesetzt waren.
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This
is only a try (not a translation!!) to represent what is and/or was written,
originaly in english language, in the article. It was tried to reprint
the text analogously in word and sense, as far as possible.
Therefore
nobody may be responsible for "wrong-interpretation".
Many
thanks to Carmen und Heinrich, which have done this "work".
End of November 2000
I've got a hint to this article. I was shocked, never before I have read
or heard about these procedures!!!
My first idea was
to inform the public, but then I was afraid! This article may never "wake
up" other people in Germany or all over the world to learn more about these
practices. Therefore I amended the Original by deleting the part of the
description "(.....)", also by changing the name of the Magazine in to
"VETMAG" and also changing the name of the veterinary in to "DR.XYZ".
The author, Connie
Pavlinac, has agreed to my doing, as we will support the efforts to stop
these methods, but on the other side, we also want to protect those parrots,
which havn't been yet in danger due to non-knowlegde of these methods.
Brigitte Manges
Surgical
Beak Altering
Chirurgische
Schnabelveränderung
Ein alarmierender und zerstörerischer Eingriff bei Papageien
Kürzlich wurde ich auf zwei umstrittene und beunruhigende Verfahren aufmerksam, mit denen bei Papageien entweder aggressives Verhalten „behandelt“ werden soll, oder die sie als Haustier angenehmer machen sollen. Es hat bereits heiße Debatten und Diskussionen über dieses Thema gegeben, die auch in Zukunft fortdauern werden. Das erste Verfahren, auf das ich Sie hinweisen möchte ist die „Surgical Beak Altering“, die „Chirurgische Schnabelveränderung“, ein Eingriff, den ich als „Schnabelverstümmelung“ betrachte.
Die chirurgische Schnabelveränderung soll aggressive männliche Zuchtkakadus „entwaffnen“. Also Kakadus, die augenscheinlich ihre Partnerin verletzt oder getötet haben. Kürzlich wurde in einer Zeitschrift für Veterinäre der Artikel eines (Vogel-)Tierarztes veröffentlicht, der bildlich beschreibt, wie dieses Verfahren durchzuführen sind. Dieser Tierarzt empfiehlt zuerst Alternativmethoden zum Umgang mit aggressiven Kakadus, die vor diesem Schritt angewandt werden sollten. Dringend empfohlen werden, große Käfige/Volieren, um die Flucht/Flug zu ermöglichen, die Verpaarung großer Hähne mit kleinen Hennen sollte vermieden werden, die Nistbox sollte zwei Ausgänge haben, um dem Weibchen eine Fluchtmöglichkeit zu schaffen, es sollten nur harmonierende Vögel verpaart werden; auf jeden Fall sollten beim Männchen die Schwungfedern beider Flügel gestutzt werden, während die Henne, um flüchten zu können, voll flugfähig belassen wird.
Offensichtlich ist es weiterhin notwendig, die Kakadu-Hähne (und alle anderen Hähne aggressiver Papageienarten) daran zu hindern, den Hennen Verletzungen beizubringen. Obwohl ich dem zustimme, denke ich, daß diese aggressiven Hähne nicht bei ihren Hennen bleiben sollten. Mit Hähnen, die immer wieder aggressives Verhalten an den Tag legen, stimmt irgend etwas überhaupt nicht; und sie zu „entwaffnen“, so daß der Züchter weiterhin Küken produzieren kann, ist meiner Meinung nach absurd. Die Aggressivität von Hähnen gegenüber der Partnerin ist ein sehr ernstes Thema bei vielen Züchtern, und ich habe vieles darüber gelesen, auf welche Weise mit dem Problem jeweils umgegangen wird. Die Mehrheit der Züchter, die überhaupt über dieses Problem reden, trennen den Hahn von der Henne beim Brüten, vergrößerten die Volieren, brachten „Prothesen Klemmen“ (?) am Schnabel an oder ergriffen andere Maßnahmen (ohne die Tiere physisch zu verletzen), damit der Hahn in der Zucht bleiben konnte. Grundsätzlich sollten die Tiere sofort getrennt werden, wenn der Hahn sich der Henne gegenüber erst einmal aggressiv verhält.
“Debeaking” (wobei die obere Schnabelspitze entfernt wird) ist anscheinend gängige Praxis, um die Aggressivität bei Geflügel zu reduzieren. Dieser TA führt in seinem Artikel aus, daß vergleichbare Verfahren auch bei Papageienvögeln durchgeführt wurden, aber die Schnabelspitze immer wieder nachgewachsen sei. Er beschreibt ein von ihm selbst angewandtes Verfahren, welches den Oberkiefer intakt läßt, aber den Unterschnabel sowie den –kiefer durchtrennt. Er sagt, daß jeder entstellende chirurgische Eingriff kontrovers sei, fährt aber damit fort, daß diese Technik die letzte Möglichkeit sei, „wenn alle anderen Versuche fehlgeschlagen sind, den Hahn davon abzuhalten, die Henne zu verletzen.“
Er führt in diesem Artikel
aus, daß der Zweck dieses Vorgehens sei, „die Kraft und die Hebelwirkung
beim Zerren und Zubeißen zu reduzieren.“ „Wenn der Unterschnabel
zertrennt ist, geht diese Funktion verloren.“ In seinem Artikel beschreibt
er im Detail, wie das Verfahren durchgeführt wird, inklusive bildlicher
Darstellungen der Durchführung an einem narkotisierten Inka- Kakadu.
Er erklärt, daß Silbernitrat zur Stillung der Blutung benutzt wird, aber es dennoch zu einem geringfügigen Blutverlust kommen kann. Er erklärt weiter, daß der Vogel in einer gepolsterten Box wieder zu sich käme, und wenn er vollständig aufgewacht wäre, er wieder in den üblichen Käfig gesetzt werden könne. Der Besitzer wird angewiesen, zusätzlich zu der normalen Nahrung weiches Futter anzubieten, und die Aktivität und Nahrungsaufnahme in den nächsten Tagen zu überwachen. Er merkt auch an, daß nach diesem Eingriff zwei- bis viermal pro Jahr das routinemäßige Nachschneiden des Schnabels erforderlich sei. Offensichtlich neigen die beiden Teile des unteren Schnabels dazu, nach oben und auseinander zuwachsen, während der Oberschnabel zu lang nach unten wächst.
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Die zusammen mit dem Artikel veröffentlichten Bilder haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, den ich nie vergessen werde, und – gleich, für wie erfolgreich dieser spezielle Tierarzt und die „Besitzer“ dieser Kakadus das Verfahren halten – denken ich und zahllose Andere, daß es wirklich unmenschlich und barbarisch ist, dieses Verfahren an IRGENDEINEM Papageien durchzuführen. Mir wurde von zwei befreiten ehemaligen Kakadu-Zuchthähnen berichtet, die dieses Verfahren hinter sich haben und in keinster Weise normal sind. Sie sind äußerst ängstlich, haben vor Menschen panische Angst und scheinen emotional in permanentem Streß zu sein. Wie Beobachtungen zeigen, können diese beiden Kakadus keine Nüsse knacken, oder an Holz nagen – entgegen dem, was der TA über die Fähigkeit, das frühere Futter weiter zu sich zu nehmen, gesagt hat. Weiterhin können sie kaum noch normal Wasser trinken. Das führt zu der wichtigen Frage: können die Hähne ihren Nachwuchs überhaupt FÜTTERN, nachdem dieser Eingriff vorgenommen wurde?. Der Eingriff beraubt sie aller Würde, die sie einmal hatten, und macht normales Kauen unmöglich. Das sieht mir nicht nach einer Erfolgsstory aus.
In Australien sind bei wildlebenden Kakadus NIE Aggressionen dem Partner gegenüber bezeugt oder dokumentiert worden. Ich habe Informationen von einem Mann, der 50 Jahre lang Feldstudien an freilebenden Papageien betrieben hat, wonach er niemals Kannibalismus oder Aggressionen unter weißen oder schwarzen Kakaduarten gesehen hat. Aggression/Kannibalismus ist in freier Wildbahn extrem ungewöhnlich - in Australien sogar in Gefangenschaft - daher ist es wahrscheinlich, daß die Züchter hierzulande nicht genug züchterisches Wissen („avicultural technique“) haben. Er meint, daß Aggressivität bei Kakadus bei der Brut in Gefangenschaft gelegentlich auftritt, wenn mehr als ein Paar zusammen in einem Gehege gehalten wird. Mehr als ein Paar in einem Gehege zu halten ist seiner Ansicht nach nicht akzeptabel und öffnet aggressivem Verhalten Tür und Tor. Er erklärt, daß Kakadus Partnerschaften für das ganze Leben schließen und sich nur dann einem neuen Partner zuwenden, wenn der alte stirbt. Alle in Australien beheimateten Kakadus und Papageien kehren jedes Jahr zum selben Nistplatz zurück. Auch die meisten in Gefangenschaft gezogenen Vögel kehren jedes Jahr zum selben Nistkasten zurück. Er ist auch der Ansicht, daß schon der Gedanke daran, mittels „beak altering“ Aggression in den Griff bekommen zu wollen, sadistisch ist – es bringt nichts ein und beschränkt sicherlich stark die Nagegewohnheiten, die für alle Kakaduarten sehr wichtig sind. Seiner Meinung nach ist es das Richtige, einen aggressiven Kakadu aus der Zucht herauszunehmen; und sollte der Vogel weiterhin gegenüber anderen Tieren seiner Art aggressives Verhalten zeigen, sollte er allein gehalten werden, und mit Sicherheit nicht in einer Zuchtsituation in Gefangenschaft.
Wussten Sie, daß ein
Eingriff wie dieser in vielen anderen Ländern als äußerst
inhuman angesehen wird, und auf Unverständnis stößt? Sagt
das nicht etwas über das Fehlen von Mitleid gegenüber den Tieren
aus, für die wir Amerikaner die Verantwortung tragen? Leute, wir MÜSSEN
etwas tun, und zwar SOFORT. Wir müssen mit Nachdruck daran arbeiten,
dieses unmenschliche Denken, das den Einsatz dieses (und anderer) barbarischer
Eingriffe an den Papageien erlaubt, zu bekämpfen. Wenn gewisse Tierärzte
so etwas mit aggressiven männlichen Zuchtkakadus machen können,
was wird sie hindern, diesen Eingriff an „aggressiven“ Schmusekakadus durchzuführen,
nur weil er nach seinem Menschen geschnappt hat? Wir müssen hier einen
Präzedenzfall schaffen und den Beispielen in anderen Ländern
folgen, die dem Wohlergehen ihrer Tiere einen hohen Stellenwert zumessen.
| An:
AAV, AVMA, AVAR, Editor, VETMAG Magazine
Von:
Julie Weiss Murad/Founder and President
Datum: 4. Dezember 2000 Re: Artikel im VETMAG Magazine Ausgabe 2.2, April/Mai 2000: "Verfahren zur Schnabelveränderung, um aggressive Verhalten bei Kakaduhähnen zu unterbinden" by DR.XYZ Der oben genannte Artikel wurde mir im August anlässlich des Jahresversammlung von Tierärzten (speziell für Vögel) in Portland, Oregon, von einer Gruppe besorgter Tierärzte vorgelegt, die extreme Ablehnung über die beabsichtigte Durchführung dieser Schnabelveränderung ausdrückten. Dem Artikel war eine Erklärung beigefügt, die mir gegeben wurde, vorbereitet und unterzeichnet von einer Anzahl von Tierärzten der AAV, welche den folgenden Text beinhaltete: " Der Artikel spricht nicht einige wichtige Punkte an. Schmerzen, verbunden mit diesem Eingriff und die Schmerzbehandlung werden nicht angesprochen. Der Schnabel und der Unterkiefer enthalten zahlreiche Nervenenden und sind sehr empfindlich. Die Möglichkeit eines genetischen Ausprägung zu einem aggressiven Verhalten wurde auch nicht angesprochen. Zusätzlich sollte die Lebensqualität für beide Vögel im Paar betrachtet werden. Während ein Vogel dieser schmerzlichen Prozedur unterworfen wird, bleibt der andere Vogel im Paar weiterhin in einer misslichen Lage. " Ich legte die Informationen über Dr. XYZ's- Artikel und die folgende tiermedizinische Erklärung, die mir überrecht wurde, bei meinen Gesprächen und in Vorträgen in mehreren Städten, von der Westküste zur Ostküste und in Kanada, vor. Da diese Art der chirurgischen Änderung als in hohem Grade umstritten gilt, übernahm ich die Aufgabe, das Bewußtseins über diese Prozedur in der Öffentlichkeit, bei Tierärzten, Vogelzüchtern, Vogelfreunden und Vogelhändlern , zu wecken. Als ich diese Informationen vorlag, bat ich die Leute, ihren Namen auf die Erklärung zu setzen, wenn sie mit der Stellungnahme der Gabriel Foundation zu diesem chirurgischen Eingriff übereinstimmen. In den letzten fünf Monaten waren die Reaktionen auf diesen Eingriff einstimmig: daß sie grausam, gemein und verstümmelnd sei und daher nicht gerechtfertigt ist. Hunderte Leute fügten ihre Namen der Erklärung hinzu. Ich möchte ausdrücklich erklären, daß es NIE Absicht war, Dr. XYZ zu verungimpflichen. Unser Fokus sollte veranschaulichen, daß etwas drastisch falsch läuft in der Aviculture und der Veterinärmedizin, wenn weiterhin diese oder andere Arten von schädigenden Verstümmelungen an Geschöpfen vorgenommen werden, die man zum Nutzen und finanziellem Gewinn in Gefangenschaft hält. Wir bestrafen den Vogel eigentlich für ein Problem, das von den Menschen verursacht wird. Dr. XYZ weist eine Anzahl von üblichen Möglichkeiten, diese " zuerst bei aggressiven, männlichen Kakadus anzuwenden". Vernunft, Mitgefühl und Ethik sollten deutlich erkennen lassen, daß, wenn diese Möglichkeiten nicht zum Wohle beider Vögel führen, etwas drastisch falsch ist. Solche schreckliche Verstümmelung einem Vogel (oder Vögeln) zuzufügen, die ihren extremen Zustand von Unglücklichsein so zeigen, rein aus kommerziellen Zwecken eines Züchters, ist in sich selbst falsch. Wir sind
eine Gesellschaft, bereit zu schnellem Handeln - und dieser chirurgische
Eingriff lindert nur die Symptome eines grossen Problems anstatt den Grund
dafür zu erkennen und zu beheben, welches die Vögel täglich
durchleben und ausdrücken. Die Aufgabe, sich um das Wohlergehen von
Tieren zu kümmern, und vor allem, ihnen " kein Schaden " zuzufügen,
wie kann dieser grausame und schmerzhafte Eingriff von der Vogelveterinärgemeinschaft
akzeptiert oder entschuldigt werden? Es ist unsere Hoffnung, daß
durch Aufklärung und das Bewußtsein dieser sträflichen
Behandlungsmethode eine öffentliche Reaktion von der Avicultural
Gemeinschaft gehört wird. Durch die Gefangenschaft haben wir die Vögel
ihrer wesentlichen Freiheit beraubt. Gute Haltung, Veterinärmedizin
und Aviculture sollten NICHT dazu führen, den Papageien ihre zugehörige
Würde, Rechte und Fähigkeiten, Lebensqualität und
Gemeinschaften mit Artgenossen in Gefangenschaft, zu geniessen. Wie das
Motto der Gabriel Foundation ausssagt, "Viele haben diese Tatsache
vergessen, aber Sie müssen sie sie vergessen. Sie bleiben immer für
das verantwortlich, was Sie gezähmt haben ."
Danke
für Ihre Erwägung.
Julie
Weiss Murad
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De-Voicing
parrots
"Ent-Stimmen"
Ein anderer widerlicher Eingriff, welcher an Papageien vorgenommen wird, ist das “Entstimmen” R.P, ein angesehener australischer Vet, ordnet das Entstimmen unter „Birdie-No-No’s“ ein. „Entstimmen bedeutet eine ernsthafte Schädigung der Syrinx durch Verbrennen ... chemisch oder radiologisch. Es ist an sich schon schmerzhaft, zieht aber oft noch Verletzungen benachbarter Strukturen wie der Speiseröhre nach sich. ... Es ist aus verschiedenen Gründen inhuman ".
Dieser Eingriff beunruhigt mich sehr, da
sie einem Papagei wirklich physische und psychische Schmerzen bereitet.
Ich habe gelesen, daß die Vögel diesen Eingriff häufig
nicht überleben. Warum würde jemand seinen „Schmusevogel“ einer
solchen Prozedur unterziehen wollen? Ich würde es auch gern
wissen wollen. Weiter unten habe ich Informationen von Julie Hamilton,
der Direktorin des NLPR, einer gemeinnützigen Organisation in England,
aufgeführt. Sie hat kürzlich Korrespondenz mit der AAV und Dr.
Harris in ihrem quartalsweise erscheinenden Organ publiziert, das in den
USA, Irland, Portugal, Frankreich, Japan und England erscheint. Sie hat
mir die Erlaubnis zur Veröffentlichung erteilt, bitte lesen!
De-Voicing - "Ent-Stimmen"
Ursprünglich wurden wir auf diesen chirurgischen Eingriff aufmerksam durch eine traurige Geschichte in einem populären amerikanischen Papageienmagazin – the Pet Bird Report – von einem Gelbbrustara, der schließlich auf dem OP-Tisch eines Tierarztes beim „Entstimmen“ landete. Der Vogel war 14 Jahre lang Lebenspartner einer Frau, bis ein neuer Mann in ihre Leben kam. Sie heirateten, doch der Ehemann fühlte sich durch den Lärm gestört. Zwei Jahre später machte der arme Vogel diesen chirurgischen Eingriff durch und wurde später in das Oasis-Sanctuarium in Arizona, USA, gegeben, weil der Vogel durchgedreht war.
Ich entschied mich, selbst Nachforschungen durchzuführen mit der Hilfe unseres Tierarztes, Mitarbeitern und amerikanischen Freunden. Durch Beziehungen gelangte ich an die Kopie einer E-Mail, welche eine unabhängige Antwort eines Veterinärs der AAV ist. Hier seine Äußerung:
"Das Ent-Stimmen von Pfauenhennen wird manchmal in Zoos und anderen Orten angewandt, um Lärm und Beschwerden der Nachbarn zu reduzieren. Es ist eine risikoreiche Prozedur mit hoher Sterblichkeitsrate. Wir kennen keinen Tierarzt, der regelmäßig Vögel ent-stimmt. Sie können medizinische Informationsseiten wie Medline einsehen, um festzustellen, ob es dort irgendwelche Verweise zu Entstimmungsverfahren gibt.
Um Ihre konkreten Fragen zu beantworten:
1. Das Ent-Stimmen von Vögeln ist nicht illegal.
2. Singvögel können entstimmt werden durch Punktierung der inneren Luftsäcke (?) „puncturing the intra-clavicular air sac“; wenn das verheilt, kommt die Stimme wieder. Zur dauerhaften Entstimmung müssen die vibrierenden Membranen in der Wand der Syrinx am Vibrieren gehindert werden. Dieses Gewebe liegt im bereich des Brustkorbs, der für diese Prozedur geöffnet werden muß. Die Membranen können erhitzt werden oder ein Netz (mesh) angebracht. Überlebt der Vogel, erholt er sich ziemlich schnell.
3. Schmerzempfinden ist sehr subjektiv. Es gibt nach der Operation wohl Unwohlsein, aber Menschen können den Schmerz anderer Lebewesen nicht genau einschätzen, wie z.B. auch nicht den Schmerz anderer Menschen. Es gibt Schmerzmittel, die auch bei Vögeln wirken.
4. Komplikationen sind Tod, Mißlingen des Eingriffs und Infektionen.
5. Außer in Zoo-Sammlungen gibt es keine Vorteile.
6. AAV hat keinen besimmten Standpunkt zu diesem Thema, aber, wie erwähnt, ist der Eingriff nicht üblich. Im Gegensatz: mit der hohen Mortalitätsrate ist es kein sicherer Eingriff. Natürlicherweise „sprechen“ Vögel miteinander. Dies zu unterbinden, beschränkt sie in ihrer sozialen Interaktionsfähigkeit.
7. Nur ein approbierter
Veterinär würde überhaupt einen chirurgischen Eingriff an
einem Vogel durchführen dürfen, aber das Gesetz verbietet niemandem,
mit seinem Eigentum das zu machen, was er will, solange nicht Gesetze verletzt
werden.
Ich hoffe, Ihnen alle
Fragen betreffs dieses Themas hinreichend beantwortet zu haben."
Das hat NLPR nicht gereicht. Ent-Stimmen ist ein barbarisches und unethisches Vorgehen und deshalb unmenschlich. Die Äußerung unter #7 ist abscheulich.
Ich habe mit unserem Tierarzt über die Haltung und ethische Praxis der britischen Veterinäre zum Thema „Ent-stimmen“ und ähnlichen, in den USA gängigen Prozeduren wie Krallenziehen bei Katzen, Ent-Stimmen bzw. das Kupieren von Ohren und Schwanz bei Hunden gesprochen. Dankenswerterweise werden diese Prozeduren in Großbritannien nicht angewandt und gelten als unethisch.
In der Absicht, eine formelle Äußerung der amerikanischen AAV zu provizieren, habe ich ihnen geschrieben. Hier ist ein Abdruck meines Briefes (die Namen wurden w/Vertraulichkeit geändert).
„Als Gründerin und Direktorin einer Organisation in England, die das Wohlergehen der Papageien zum Ziel hat, fühle ich mich aus moralischen Gründen genötigt, Ihnen aus Protest gegen das „Entkrächzen“, besser ausgedrückt: das Ent-Stimmen, wenn es bei Papageien angewandt wird, zu schreiben.
Es wird eine hitzige Debatte im Internet darüber geführt, Auslöser war die Veröffentlichung einer sehr bewegenden Geschichte eines Gelbbrustaras, der entstimmt wurde und die Folgen daraus.
Mir wurde kürzlich eine inoffizielle Äußerung weitergeleitet, die eine unabhängige Antwort auf eine E-Mail war, die eines Ihrer Mitglieder erhalten hat. Ich bemerke in dieser Äußerung eine vorsichtige Annäherung dieses Tierarztes an diese Prozedur. Verwunderlich ist jedoch, daß AAV keinen offiziellen Standpunkt zum Ent-Stimmen bezieht.
Ritchie, Harrison and Harrison sagen in "Avian Medicine: Principles and Application": “Die Autoren und Herausgeber halten die Entstimmung für ein grausames und unethisches Tun; deshalb beschreiben sie das Verfahren nicht. Vögel mit inakzeptablem Lautbildungsverhalten sollten in ein neues Zuhause gebracht werden.“
Ent-Stimmen, Krallenziehen und andere ähnliche chirurgische Eingriffe, die bei Papageien in Vogelparks oder an Haustieren angewendet werden, gelten bei allen britischen Tierarztvereinigungen als unethisch und inhuman.
Jeder Tierarzt, der gegen diesen Ehrenkodex verstößt, würde sich Disziplinarmaßnahmen bis hin zum Ausschluß aus der tierärztlichen Gemeinschaft aussetzen.
Die allgemein im Internet von Vogelfreunden und großen Tierschutzorganisationen geteilte Meinung betreffs des Entstimmens von Papageien (und anderen Arten von Vögeln und auch Hunden) lautet in England und den USA, daß diese Praxis barbarisch, unmoralisch, unethisch und inhuman sei.
Von Natur aus sind Papageien sehr stimmgewaltig, mit durchdringender Stimme. Sie benutzen verschiedene Töne und Geräusche, um miteinander zu kommunizieren und ihre überschwengliche Natur auszudrücken. Sie ahmen unsere Sprache nach, um sich in den menschlichen Schwarm zu integrieren. Die Fähigkeit zur Nachahmung wird als Ersatz für die Sicherheit genutzt, die sie normalerweise in der Natur im Schwarmverband finden würden. Die Entstimmung beraubt den Papageien einer für ihn typischen Eigenschaft. Der psychische Schaden kann nicht wieder rückgängig gemacht werden. Über die Grenzen sonstiger Meinungsverschiedenheiten hinaus können Sie sicherlich zustimmen, daß, daß diese Prozedur aus der Sicht einer so ehrenvollen Gruppe von Tierärzten wie der AAV inhuman ist.
Die öffentliche Meinung glaubt an den tierärztlichen Eid und an die Handlungsprinzipien und versteht sie als Verpflichtung, das Leben von Tieren zu retten, Leiden zu vermindern und Lebensqualität zu sichern, wo immer dies möglich ist. Einem Tier ohne medizinische Notwendigkeit eine Fähigkeit zu nehmen, die für es charakteristisch ist, wird als unehrenhaft und als Widerspruch zur Ethik und zu den Prinzipien der tierärztlichen Vereinigung aufgefaßt.
Darf ich bitte Ihre Aufmerksamkeit auf die beigefügte Anlage mit dem Bezug auf das bereits erwähnte Entstimmen eines Gelbbrustaras zu lenken. Ich hoffe, Sie sehen sich in der Lage, das zu kommentieren und Hinweise zu geben, welche Reaktion darauf die AAV für angemessenhalten würde.
In der (beigefügten) inoffiziellen Erklärung heißt es : „Wir kennen kennen keine auf Vögel spezialisierten Tierärzte, die routinemäßig Vögel entstimmen“. Es wird jedoch behauptet/erklärt, daß ein auf Vögel spezialisierter Tierarzt in der Gegend um Phoenix/Tampa in Arizona viele Entstimmungseingriffe vorgenommen hat, hauptsächlich an Hähnen und Pfauenhennen, und daß er außerdem dabei ist, mit seinem eigenen Sittich-Bestand zu experimentieren. Vergleichbares tut gerüchteweise ein anderer Tierarzt in derselben Gegend, der viele Entstimmungsoperationen und Papageien durchgeführt hat. Klar, daß das Ausmaß dieser Eingriffe schnellstmöglich festgestellt werden muß.
Ich hoffe, daß ich Ihnen einen ernsthaften Fall vorlegen konnte, der die AAV zu dem Schluß veranlaßt, Klauenziehen und Entstimmen sei unethisch und sollte deshalb für die Mitglieder verboten werden.
Wir warten auf die Antwort. Hoffentlich kommt sie vor der nächsten Ausgabe.Hier einige Stimmen von Leuten, die sich gegen dieses unmenschliche Verfahren aussprechen:
nicht in deutsch
wiedergegeben:
"Parrots
are highly social birds with many studies revealing a complex vocabulary;
specific meanings being attributed to different calls. Anyone who has kept
parrots will know this instinctively. Anyone who has seen the birds in
the wild could also never doubt the importance of voice to any psittacine.
Whether Macaws winging over a forest or dense packs of Budgerigars in Australia,
voice is essential in communication between flock members. This is equally
true in captivity.
De-vocalisation of birds is barbaric and unethical. To deprive a bird of its main means of communication for human convenience seems unbelievable. If someone finds the voice of Conures or Cockatoos excessive, perhaps they should keep Finches! When my Amazon has a prolonged screaming match, I accept it as part of keeping a large parrot.
The arguments relating to surgical risk, while valid, seem less important to me. As a veterinarian, parrot owner and deep admirer of these birds, I feel appalled that any clinician or owner could even contemplate such a mutilation. We all have a duty of care to these birds, and that does not include de-voicing."
Jonathan Newman MA VetMB MRCVS.
"Ich denke, ich habe eine grossartige Alternative und Lösung für die , die Verantwortung als Vogelbesitzer übernommen und sich mit dem Gedanken der "Ent-Krächzung" ihrer Vogel tragen, gefunden: OTOPLASTIE (die chirurgische Entfernung eines Ohrs) . Diese können getrocknet, gebraten und anstatt Schweinsohren den Hunde verfüttert werden. Ich werde das erste Paar Ohren des ersten sich opfernden Vogelbesitzer auf meiner Homepage veröffentlichen."
Aus Internet-Korrespondenz
Die Antwort der AAV
Unglücklicherweise mußte ich einer Antwort der American Association of Avian Veterinarians auf meinen in Ausgabe 4 veröffentlichten Brief hinterherjagen. Es folgt meine Korrespondenz per E-Mail mit James M. Harris, DVM, als offiziellem Vertreter der amerikanischen AAV. Zufälligerweise ist James Harris Brite.
(Nicht in deutsch wiedergegeben, jedoch ersucht man mit diesem Schreiben die AAV um eine Stellungnahme zum Thema)
Dear Sirs, August 4 2000
To date, I have not received a reply to my letter dated April 19 2000, concerning your official statement on de-voicing.
As editor of our quarterly ‘Periodical’, I featured this barbaric surgical procedure in our last issue, with comments from respectable parrot people and our charities avian veterinarian. All of whom speak against the practice of de-voicing.
It has also caught the attention of an editor of a popular International parrot magazine. The editor has recently published his strong views and criticized such practice.
I beseech you, as quoted from my letter, to make de-voicing a prohibited procedure for your members and acknowledge the request for an official statement from the Ethics & Peer Review Committee Chair, as this subject has aroused a great deal of interest in the parrot fraternity.
I look forward to hearing from you.
(appropriately
signed)
Sehr geehrte Frau Hamilton,
haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Ungeachtet meiner persönlichen Einstellung (ich entstimme keine Papageien) ist die AAV keine Organisation, die Verhaltensmaßregeln vorschreiben kann. Unsere Organisation besteht aus Tierärzten und Technikern, die sich um Vögel kümmern. Unsere spezifischen Interessengebiete sind Ausbildung, Forschung und Artenschutz. Wir haben keinen Einfluß darauf, welche Dienstleistungen unsere Mitglieder ihren Kunden anbieten. Wären diese Dienstleistungen illegal, würden sie unter die Zuständigkeit tierärztlicher Aufsichtsbehörden des jeweiligen Bundesstaates fallen. Meines Wissens ist die Prozedur nicht illegal.
Leider können wir Sie in dieser Hinsicht nicht unterstützen
(Unterschrift)
Sehr geehrter Dr. Harris,
Danke für Ihre schnelle Antwort. Es ist enttäuschend, zu erfahren, daß die AAV keinen festen Standard oder einen Ethik-Kodex hat, der für die Mitglieder verbindlich ist – unabhängig, ob Entstimmen im jeweiligen Land legal ist.
Ich muß fragen, welche Hoffnung es für den Grundgedanken des Papageienschutzes gibt, wenn die AAV sich nicht in der Lage sieht, die Praxis des Entstimmens für seine Mitglieder und den gesamten veterinärmedizinischen Bereich öffentlich zu verurteilen. Mit allem schuldigen Respekt: Die AAV hat die moralische Verantwortung für das Wohlergehen der Vögel und sollte sich daher nicht darum drücken, die Stimme gegen den grausamen und unnötigen Akt des Entstimmens von Papageien und anderen Vögeln zu erheben.
Es ist bekannt, daß die AAV ein Ethik-Komitee hat; und was – wenn ich fragen darf – ist dessen Zweck? Aufgrund Ihrer Antwort sehe keine Veranlassung, der amerikanischen AAV auch nur das geringste Vertrauen entgegenzubringen. Ich kann nur in Widerspruch zu Ihrer Antwort gehen und muß annehmen, daß die AAV das Entstimmen (im Gegensatz zur britischen AAV) für ethisch vertretbar hält, da es legal ist, und nicht willens oder in der Lage ist, einen moralischen Standpunkt dazu zu beziehen.
Als eingetragene gemeinnützige Organisation haben wir eine Satzung, einen moralischen Verhaltenskodex und einen Standard, den wir verteidigen. Ich glaube, dies ist für alle Organisationen etwas Normales. Sollte einer unserer Bevollmächtigten oder Mitglieder ein grundlegendes Prinzip unserer Satzung verletzen, würden wir Maßnahmen ergreifen, ihn auszuschließen. Das ist nun wirklich ganz einfach!
Ich interpretiere Ihre kurze Antwort als die offizielle Stellungnahme, um die ich gebeten habe. Sie wird in der nächsten Ausgabe unseres „Periodical“ veröffentlicht, die das Thema „Entstimmen“ weiterverfolgt, daß ich in der July-Ausgabe publiziert habe; es hat sehr großes Interesse hervorgerufen, und viele Leute warten gespannt darauf, welche Position Sie einnehmen.
Ich ersuche Sie noch immer, das Ent-Stimmen/Ent-Krächzen zu verurteilen und dies als einen verbotenen Eingriff unter dem "Ethischen Ausschluss" als eigene Regelung mit aufzunehmen.
(Unterschrift)
Sehr geehrte Frau Hamilton,
Ethik ist definiert als Verhaltensregeln, die für eine bestimmte Art menschlicher Handlungsweisen oder für bestimmte Gruppen gelten. Die Berufsvereinigung ist in den USA, und nicht in Großbritannien. Es gibt eine Anzahl von Handlungen, die in Großbritannien aufgrund von Verbandssatzungen nicht durchgeführt werden, aber hier legal sind. Wie ich bereits sagte, führe ich keine Entstimmung durch, wie ich auch Hunde nicht kupiere, was hier nicht illegal ist. Dies ist meine persönliche Entscheidung, die nicht von Verbandssatzungen bestimmt ist. Es wäre gut, wenn alle Kollegen auch so empfinden würden, aber es ist nicht Sache einer Vereinigung, ihren Mitgliedern legale Handlungen zu gebieten oder zu verbieten. Wir können nur hoffen, daß wir durch persönliches Vorbild und das persönliche Gespräch andere beeinflussen können.
Es mag sein, daß die Tatsache, daß ich Brite bin, meine eigene Haltung den Lebewesen gegenüber, die ich „haushofmeistere“ , beeinflußt hat.
(Unterschrift)
NOCH
NICHT BEREIT NACHZUGEBEN!
Sehr geehrter Dr. Harris, DVM
Danke für ihre Antwort.
Um des Wohlergehens der Papageien willen hoffe ich, daß Ihr persönliches Beispiel im gesamten veterinärmedizinschen Bereich Schule macht! Vielleicht wäre die Lösung zur Hebung des ethischen Standards in den USA, mehr britische Tierärzte in den USA zu haben (nichts gegen meine amerikanischen Gegenüber) .
Natürlich würde ich, wie auch viele andere Gruppen und einzelne Papageien-Fans, wüschen, daß die AAV der USA sich aus der Deckung wagt und sich gegen Entstimmen/Krallenziehen ausspricht und es zu verbotenen Eingriffen machte. Ich bin indessen entmutigt über die Fruchtlosigkeit meiner Bemühungen, und werde aufgeben, da zum Schutz der Papageien aus dieser Art von Schlachterei nichts zu erwarten ist. Wie immer, sind die Tiere von der Gnade des Menschen abhängig!
Von einem mitfühlenden britischen Tierliebhaber zum anderen möchte ich Sie bitten, bei Ihrer nächsten Versammlung das Wort zum Thema zu ergreifen zu Ehren der Papageien/Vögel, die ihr Leben verloren haben, oder – immer noch schlimmer – zu Ehren der Papageien, die an den psychischen Folgen leiden. Das könnte eine Diskussion in Gang bringen und ein ehrenvolles Beispiel sein. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, um HOFFENTLICH diese barbarische Prozedur abzuschaffen, die sicher ins 19. Jahrhundert gehört!
Mit aufrichtigem Dank
(Unterschrift)
Sehr geehrte Frau Hamilton,
Dank für Ihre Antwort. Ja, ich werde dieses Thema zur Diskussion bringen. Da ich seit über 40 Jahren praktiziere, kenne ich die meisten Vogel-Spezialisten. Ich müßte erst einen finden, der “mutilation surgery” an Papageien vornimmt. Einige beschneiden die Flügel von Wasservögeln; das wird von einigen „fish and game departments” in den USA benötigt, damit bestimmte Arten nicht wegfliegen. Das wird kurz nach dem Brüten/Schlüpfen vorgenommen, und so schonend wie möglich gemacht. Wie Sie wissen, wir dies auch mit Schwänen in Großbritannien gemacht. Die Vögel der Queen auf der einen Seite, und die der einfachen Leute auf der anderen.
(Unterschrift)
nicht in deutsch wiedergegeben:
I felt it my duty to print both correspondence so that it presented a full picture.
It is regrettable that I only got as far as I did, however, I feel justifiably as strong about this barbaric procedure than when it initially came to my attention. I feel there is no room for argument where this serious matter is concerned.
I am aware that I sounded like an old record, but it just wasn’t sinking in - I guess the AAV thought the same!
I feel the only way to achieve the objective is by persistent badgering. Of course, the more people who speak up against this surgical procedure, the chances are higher of eventually getting a positive result. This argument has turned out to be a political platform. As with all significant changes, they are only achieved through being strength in numbers.
I understand the American AAV has had their annual conference. I will be e-mailing Mr Harris to hopefully obtain a summery of the conference, with reference to the discussion on de-voicing. Should I obtain it, I will publish the relevant details.
Julie Hamilton
Director of New Life Parrot Rescue & Helpline Service (NLPR)
v v v v v v v
Epilogue
We cannot turn the other cheek. We, as caretakers to parrots, MUST stand up & be heard when it comes to the rights of parrots. Apparently, they don't seem to have many rights, according to some of the laws I've been researching. Learn more about your State's laws when it comes to protecting parrots, become active in your community by volunteering to speak about proper care and nutrition with your local humane societies or animal control departments. Most of these organizations have no clue what is considered neglect or abuse to a parrot. Speak to your vets about these barbaric procedures and ask that they voice their opinions to the AAV and other vets. We need to see more "policing" amongst ourselves when it comes to the "birdie mill breeders" or the horrid pet stores. There are many "small" things that we as individuals can do to help parrots. I'm just to a point where I'm mad as hell and I can't take it anymore!
If you haven't done so, join the Animal Legal Defense Fund http://www.aldf.org/ . They are currently running an Animal Bill of Rights Initiative to present to Congress which might help us with abusive pet stores, etc. Check out their Action Alert page where you'll see some pretty amazing things being done or not being done to protect ALL animals.
Let us all take responsibility for each & every parrot...treat them all with kindness and respect.....and stop the cruel and inhumane acts being committed against them. They are not commodities...they are living, breathing creatures with feelings and emotions...we do not "own" them, we are not their Masters...WE are simply their caretakers and must learn to perform this duty with more love and compassion.
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I looked at all the
caged animals in the shelter...the cast-offs of
I saw in their eyes
love and hope, fear and dread, sadness, and
"God," I said, "this is terrible! Why don't you do something?" God was silent for
a moment, and then spoke softly, "I have done
-- Author Unknown |
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