Das Treffen der Arbeitsgemeinschaft Papageiennetzwerk im Vogelpark Walsrode am 03. Oktober 1999


Am 03. Oktober 1999 war es erstmals soweit, daß sich die Freunde der Arbeitsgemeinschaft Papageiennetzwerk  im Vogelpark Walsrode trafen.

Die Entfernungen, die die Teilnehmer auf sich genommen hatten, waren beachtlich, so daß einige sogar schon am Vortage anreisen mußten. Folgende Karte verdeutlicht das (auf die Karte klicken für Vollbilddarstellung):

Landkarte

Bemerkenswert war, daß alle um und bei 09.00 Uhr am Sonntag den Treffpunkt pünktlich gefunden haben (bis auf Christel und Hans-Jürgen natürlich), so daß dann die Gruppe geschlossen den Park erobern konnte. Als Rosie und Gitti dann endlich einsahen, daß es keinen Gruppenrabatt für uns paar people gab, haben wir es dann auch endlich geschafft, den Park zu entern.
Unsere beiden Nachzügler konnten wir dann nachher im Papageienhaus erfolgreich einfangen. Leider mußten wir erfahren, daß Antje aus Berlin etwas später im Park eingetroffen war und uns anschließend nicht gefunden hat. Schade! Nächstes Mal wird es sicher klappen.

So begann denn undere Besichtigung. Immer schön gegen den Rundgang gelaufen, so daß wir dann auch direkt zu den Papageienvolieren kamen. Da brach dann auch langsam das Eis zwischen den bisher nur virtuell bekannten Leuten; es kam richtig Stimmung auf. Wer den Rundgang verpasst hat, kann hier nachlesen, was wir gesehen haben: Vogelpark Rundgang
Die Vögel wurden ohne Ende fotografiert (mir liegen hier mehr als 150 Bilder vor!). Eine kleine Auswahl:

Blaulatzara

Blaulatzaras

Hyazinthara

Hyazinthara
Rosakakadu

Rosakakadu
Königsamazone

Königsamazone

Die Tiere in den Außenvolieren sind dort auch relativ zahm, was die ganz Mutigen dazu veranlaßte, erstmal 5 Minuten Kuschelzeit einzulegen:

Axel mit Rotsteißkakadu

Axel mit Rotsteißkakadu
Christel mit Rosakakadu

Christel mit Rosakakadu

Einige hatten den Park das erste Mal besucht, so daß das Erstaunen über die Anlage und die Tiere doch erheblich war.

Staun!! Boah, watt´n Vogel...

Die Techniken des Fotografierens wurden dann immer ausgefeilter und abenteuerlicher:             Fototechnik a la HJP

Nachdem der erste Rundgang bei den Papageienvögeln geschafft war, wurden erste Stimmen nach einer Kaffepause laut. Also ab ins Rosencafé und dort erst einmal was Warmes bestellt. APN-Standardgetränk: Kännchen Kaffee mit "Nachbrenner"  Kaffee mit Weinbrand und andere leckere Sachen.

Da kam auch unser Stammtischschild erstmals zum Einsatz, damit die, die sich auf dem Weg zur Toilette und zurück verlaufen haben, uns auch garantiert wiederfinden: Das Logo der APN

Nachdem alle frisch gestärkt waren, ging es dann weiter ins Loriatrium, wo jeder diese kleinen kreischenden und farbenprächtigen Gartenzwerge bewundern konnte. Das mit herausragende Merkmal des Lori ist wohl seine Pinselzunge, die nachhaltig das Interesse der Gruppe geweckt hat:

Die Pinselzunge des Lori

So, Papageien waren ja nun "erledigt", aber der Park hat ja noch wesentlich mehr zu bieten.

Die Tropenwaldhalle

Die Tropenwaldhalle

Besonders die neu eröffnete Tropenwaldhalle hatte es uns angetan. Die folgenden Bilder sind alle etwas unscharf, da in dieser Halle eine höllische Luftfeuchtigkeit und Wärme herrscht, die jeden Brillenträger und Fotografen zur Verzweiflung treibt. Kaum wühlt man sich durch die Eingangsketten der Halle, beschlagen unweigerlich sofort alle Glasflächen. Also, Brillen runter und verzweifelt versucht, die Objektivlinsen der Kameras wieder klar zu bekommen. Einige Bilder sind aber doch ganz nett geworden:

Bitte auf das Bild klicken, um es in Originalgröße darzustellen.

Christel und Elke
Christel und Elke
Gitti beim fotografieren
Gitti beim fotografieren
Lustig war es immer
Lustig war es immer...
Vogel 1
Vogel 1
Vogel 2
Vogel 2
Der Wasserfall in der Tropenwaldhalle
Der Wasserfall

Nachdem uns da allen zu warm wurde, sind wir wieder an die frische Luft geflüchtet, um die restlichen gefiederten Freunde zu begucken.

Gruppenbild Gruppenbild
Gruppenbild

Zuerst lief uns der "Gichtonkel" über den Weg. Wie so eigentlich Gichtonkel? Schaut mal:

Schuhschnabel

"Der hat doch nur Knoten inne Beine!"

Als nun die Diskussion über die rationell ökologische Art des Recyclings von Nacktschnecken aufkam, war der Tag gegessen! Um nun aber alle zu beruhigen: Nein, wir haben keine Roadrunners im Park gefunden. Deshalb wohl auch der verstörte Blick von HJP...

Gruppenbild

Nein, wir haben keine "Runnerducks"
im Park gefunden"

Indian Runnerduck :-)
Die Nacktschneckenvernichter.
Vorteil: Stehen senkrecht und brauchen daher nicht viel Platz.
Nachteil: Die breiten Schwimmfüsse latschen alles platt.

Der weitere Rundgang gestaltete sich als sehr lustig und interessant, vor allem die Leute kamen sich immer näher. Sodann erreichten wir die berühmte Pinguinanlage. Hier mußten uns die Tiere erst einmal demonstrativ zeigen, was sie denn von den Besuchern des Parks halten:

Pinguine mit schlechter Laune Fehlt nur noch, daß einer von den beiden die Hose runterläßt....Wen es interessiert, zu diesen Tieren hier noch ein informativer Link:

Pinguine

Was passierte dort weiter? Man glaubte es kaum, eines der Tiere kam die Mauer hochgekrabbelt und ließ sich genußvoll streicheln. Komisches Gefühl, dieses "Fell" anzufassen...

Pinguin läßt sich streicheln

So langsam neigte sich der Spaziergang dem Ende zu, so daß wir wieder am Startpunkt angelangt sind.

Der Laden am Ausgang wurde besucht und die da ausgelegte Literatur begutachtet. Einige Bücher und Erinnerungsstücke wechselten den Besitzer. Tja, das war's...die weitgereisten wurden auch schon etwas nervös, so daß Elke und Rosie mit Anhang sich dann auch direkt verabschiedet haben. Der Rest wollte sich irgendwie noch nicht losreißen, so daß dann doch noch gemeinsames Pommesmampfen angesagt wurde. Da haben wir dann auch noch locker eine Stunde zugebracht, geklönt, rumgealbert und viel gelacht.

Futter fassen 1 Futter fassen 2

Es muß ja irgendwann zu Ende gehen, also alle auf zum Parkplatz zum letzten Gruppenfoto:

Auf dem Parkplatz zum Abschied

 

Es war ein wunderschönes Treffen, daß sicher im nächsten Jahr wiederholt werden wird. Vielleicht in einem anderen Park?


Autor
© Thorsten Bönte für die Arbeitsgemeinschaft Papageien-Netzwerk im Oktober 1999
Fotos © Brigitte Manges, Rosie Wiedmann, Thorsten Bönte

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