Die Geschichte unserer Vögel

- Amazonen Teil 2 -

Bevor wir durch diese Anzeige Max bekamen, habe ich mich nach Besuch der Ausstellung und einem Besuch des Vogelparks Walsrode mit der Anschaffung von Blaustirnamazonen beschäftigt. In Walsrode werden z.B. ständig Jungtiere abgegeben. Als wir uns nun durchgerungen hatten, auch noch ein Paar Amazonen aufzunehmen, haben wir uns mit dem Vogelpark in Verbindung gesetzt, um einen solchen Vogel zu bekommen.

Dazwischen kam ja nun Max, der sich inzwischen ganz toll in unsere Familie eingefügt hat. Aber dann, 3 Monate nach dem persönlichen Gespräch mit der verantwortlichen Biologin in Walsrode ca. Ende Mai ein Fax: Die Blaustirnamazonen sind am 1. Mai geschlüpft, Sie können das Tier Ende Juli abholen. Da wir nun nicht wußten, ist unser Max weiblich oder männlich, hat unser Tierarzt eine Feder und eine Blutprobe entnommen und diese zur Bestimmung an ein Labor geschickt. Fazit: Max ist Max und nicht Maxine!

Also, Fax an Walsrode: "Wir brauchen ein Mädchen!" Antwort: "Kein Thema, nach Bestimmung informieren wir Sie." Glücklicherweise waren in diesem Gelege zwei weibliche Tiere, so daß wir am Tag der Abholung aussuchen konnten.

Wir entschieden uns für Jeannie (Foto in der Galerie). Jeannie war 12 Wochen alt/jung, als wir sie bekamen. Sie wurde in die neu gekaufte Voliere (gleiches "Modell" wie die der Pennanten) gesetzt, Max blieb noch in seiner. Jeannie begann 4 Stunden nach ihrer Ankunft hier zu fressen, blieb aber stumm. Nach 2 bis 3 Tagen allerdings kamen die erstem amazonentypischen Laute, leise und schüchtern. Max zeigte nun auch mehr Interesse, so daß wir es wagten, mal beide gemeinsam freizulassen.

Jeannie tobte sofort los, Max auf seinem Kletterbaum ganz aufgeregt (er kann ja nicht fliegen). Jeden Tag haben wir die beiden (immer mit den Pennantsittichen zusammen) aus den Volieren herausgelassen, bis sich Jeannie eines Tage auf Max´ Kletterbaum setzte. Da haben wir es einfach gewagt und die beiden probehalber zusammen in Jeannies Voliere gesetzt. Klappte ganz gut, nur unsere Angst siegte, so daß Max abends wieder in seine Voliere setzten und Jeannie in ihre. Nach 5 Tagen, es war Wochenende, haben wir Max dort erstmals schlafen lassen. Ich war morgens um 5 Uhr hoch, um zu sehen, ob es klappt. Es klappte!!

Heute sind beide Vögel (obwohl manchmal Streithähne) ein Herz und eine Seele.

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