- Die
Pennantsittiche, Teil 2 -
Als wir Nicky und Caro bekamen, war es Sommer. Es war toll für die beiden, wenn sie in
Ihrem Käfig auf die Terassenmauer gestellt wurden und in der Wärme des Sommers andere
Vögle beobachten konnten. Sie waren jedenfalls quietschfidel und freuten sich jedesmal,
wenn der Käfig in Richtung Terasse getragen wurde.
Mittlerweile nahm unser Wissen über die Bedürfnisse der Papageien auch zu, so daß
wir an der Eignung des doch relativ großen Käfigs zweifelten. Jedesmal, wenn die beiden
Tiere frei fliegen durften (immer 3 Stunden am Tag) und ich sie wieder in den Käfig
"stopfte", schauten Susanne und ich uns an, bis wir beide sagten: Das Teil ist
viel zu klein. Also wieder mal los und sich nach ein er Zimmervoliere erkundigt. Da bei
uns das Geld auch nicht so locker sitzt, haben wir uns auf dem Gebrauchtmarkt umgesehen,
wo wir auch eine Kunststoffvoliere mit den Abmessungen L100xT50xH160 fanden. Es war ein
schönes Erlebnis, als unsere beiden die fertig eingerichtete Voliere sahen und gleich
"einzogen". Der Käfig wurde fortan keines Blickes mehr gewürdigt. Also, Käfig
abgerümpelt und in den Keller verfrachtet. Glücklicherweise haben Freunde von uns diesen
Käfig genommen, deren Wellensittiche da nun ein adäquates Zuhause gefunden haben.
Täglich ist nun Freiflug angesagt, es wird herumgetobt, gespielt und vor allem:
Gebadet! Baden ist das schönste für die Pennanten, wir haben einen quadratischen
Blumentopfuntersetzer 50x50 aus Kunststoff besorgt, was die Badewanne der beiden
darstellt. In einem der nächsten Updates der Site werde ich mal Bilder von solchen
"U-Boot-Sessions" hier abbilden.
Es kam die Zeit, wo wir auch Ausstellungen von Vögeln besuchten, im Herbst auch eine
hier in der Nähe unseres Wohnortes. In der Ausstellungshalle stand auch eine leere
Voliere aus Aluminium, die so einige Gimmicks wie drehbares Futterbrett, 2 Türen, usw.
aufwies. Hersteller dieser Voliere ist ein Züchter aus diesem Ort, der für die
Mitglieder des hiesigen Vereins diese Dinger baut. Also, nicht faul und hin zu diesem
Mann. Kurz, ich habe eine Voliere in den Maßen L100xT80xH200 bestellt; in dieser Voliere
leben die Pennanten heute noch. Blieb nur noch, einen Unterkasten für diese Voliere zu
finden. Eine befreundete Tischlerei aus Flensburg hat mir dann einen Kasten aus Buchenholz
gebaut, den ich dann lasiert, lackiert und auf Rollen gestellt habe, so daß die Voliere
dann in den aufgesetzten Alu-Profilen stehen kann.
Nicky und Caro freuten sich auch über diesen Umzug, größer und geräumiger ist das
neue Zuhause ja. Aber lest doch, wie es weiterging...
Weiter zum 4. Kapitel 
|