Die Papageieninsel - Ein Reisebericht von Elke Voß


Im Loro Parque ist die größte Amazonenkollektion der Welt, sie umfasst über 35 Arten und Unterarten. Seit 1994 wurde die LoroParque Fundacion gegründet, die sich mit wichtigen Erhaltungsschutzprogrammen befasst, unter anderem mit der Ökologie und Verbreitung der Taubenhalsamazone, Rotschwanzamazone und der Zwergamazone, um nur einige zu nennen.

In den gepflegten Volieren konnten wir einige Prachtexemplare vor die Kamera bekommen. Ein Augenschmaus für unsere Amazonen-Liebhaber unter uns.

Ein Prachtexemplar von Blaustirnamazone bei ihrer Lieblingsbeschäftigung

Etliche Papageienarten, die vom Aussterben bedroht sind, darunter auch der Spixara, von dem in freier Wildbahn nur ein Männchen noch lebt, werden von der Stiftung unterstützt.

Wir hatten auch die Möglichkeit einen Blick in die Babystation zu werfen. Hier hat der Besucher Einsicht in die verschieden Altersstufen eines Papageienküken und kann bei der Fütterung zusehen. Zur Erhaltung und zum Wohlbefinden der einzelnen gefiederten Gesellen steht auch eine Klinik zur Verfügung, die aber für den Besucher nicht zugänglich ist.

Ein Gelbwangenkakadu-Baby in der Babystation

In letzten Jahren wurden mehr als 850 Jungvögel von 120 Spezies großgezogen.

Auf besondere Hygiene wird in der Papageienküche geachtet. Die Papageien werden täglich zweimal gefüttert. Mit einer hochmodernen Spülmaschine werden an einem Tag 6000 Näpfe gespült. Täglich werden 130 Kg Körnerfutter und 200kg Obst verfüttert.

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Autor
© Elke Voß mit Ergänzungen von Thorsten Bönte
für die Arbeitsgemeinschaft Papageien-Netzwerk 07/2000


Arbeitsgemeinschaft Papageien-Netzwerk
www.papageien.org

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