Aborigines
[englisch], Bezeichnung für die ursprünglichen und ältesten Bewohner eines
Landes, in diesem Fall Australiens.Biotop
Der Lebensraum einer Lebensgemeinschaft (Biozönose); zusammen bilden sie ein
ökologisches System (Ökosystem).
Biozönose
[griechisch], Als Biozönose wird der lebende Teil eines ökologischen Systems
(Ökosystem) bezeichnet, der zusammen mit seinem Biotop (Lebensraum) eine aufeinander
angewiesene Einheit (das Ökosystem selbst) bildet.
CITES

Convention on International Trade
in Endangered Species of Wild Fauna
and Flora.
Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere
und Pflanzen
Internationale Bezeichnung für das Washingtoner Artenschutzabkommen,(WA, WAÜ)
Am 3. März 1973 wurde das Abkommen in Washington durch die Unterzeichnung der beteiligten
Staaten angenommen und trat am 1. Juli 1975 in Kraft. Seither sind eine große Zahl
weiterer Staaten dem Abkommen beigetreten. Durch ihren Beitritt erkennen die jeweiligen
Unterzeichner an, daß die wildlebenden Tiere und Pflanzen in ihrer Schönheit und
Vielfalt als unersetzlicher Bestandteil der Erde gelten, den es für heutige und
zukünftige Generationen zu schützen gilt. In Anhang I, II und III
des Abkommens werden die gefährdeten Arten detailliert aufgeführt. Anhang I
beinhaltet alle von der Ausrottung bedrohten Spezies. Diese gelten als extrem gefährdet,
so daß der Handel mit ihnen strengen Regelungen unterworfen ist. Er wird nur in
Ausnahmefällen zugelassen. Anhang II beinhaltet die Arten, die
zwar nicht unmittelbar von der Gefahr der Ausrottung betroffen sind, aber es ohne streng
reglementierten Handel bald wären. In Anhang III sind Arten
aufgeführt, die nicht als bedroht durch Ausrottung gelten, aber vor etwaiger Ausbeutung
von vornherein geschützt werden sollen. Von den rund 840 Vertretern der Familie der
Papageien sind lediglich drei hier verzeichnet: Nymphensittich (Nymphicus hollandicus),
Kleiner Alexandersittich (Psittacula krameri) und Wellensittich (Melopsittacus undulatus)
Alle anderen stehen im Anhang I bzw. Anhang II.
Der komplette CITES-Text steht bei United Nations Environment Programme - Geneva zur
Verfügung.
Handaufzucht
Bei der Handaufzucht werden Jungtiere durch den
Menschen mit Hilfe von Spritzen, Kropfsonden oder Löffeln ernährt. In der Regel beginnt
die Handaufzucht kurz nach dem Schlupf und endet, wenn der handaufgezogene Vogel
selbständig und in ausreichendem Maße Nahrung aufnehmen kann. Sie dient dazu Jungtieren,
die von ihren Eltern garnicht oder nur unzureichend gefüttert werden, das Überleben zu
ermöglichen. Oft wird diese Methode eingesetzt um Vögel von klein auf an den Menschen zu
gewöhnen.
Hybridisation
Die Vermischung verschiedener Papageienarten, bzw. -unterarten. Kommt es bei solchen
Paaren zu Nachwuchs, dann spricht man von Hybriden oder Mischlingen. Diese sind dann weder
der Art des einen noch der des anderen Elternteils zuzuordnen. Die Hybridisation findet
gelegentlich bei Gemeinschaftshaltungen statt.
Mauser
Als Mauser wird die Phase der Gefiedererneuerung bezeichnet. Da die Federn einer starken
mechanischen Beanspruchung ausgesetzt sind, ist es notwendig diese regelmäßig zu
erneuern, um so ein intaktes Federkleid zu gewährleisten. Manche Papageien mausern nur
einmal im Jahr, bei anderen findet dieser Austausch in kleinen Schritten ganzjährig
statt.
Mutation
[latein] (Erbänderung), spontan auftretende und dann konstant weitergegebene (erbliche)
Veränderung in der Erbsubstanz. In diesem Fall handelt es sich um eine Änderung, die das
farbliche Erscheinungsbild des Vogels betrifft.
Psittakose
[griech.], Papageienkrankheit, meldepflichtige, sehr gefährliche Krankheit,
Die Erreger (Chlamydien) sind auch auf den Menschen übertragbar (Chlamydiose). Die
Psittakose wurde zuerst bei Papageien festgestellt, kommt aber auch bei allen anderen
Vögeln (Ornithose) vor. Die Psittakose äußert sich beim Menschen mit grippeähnlichen
Symptomen und muß unverzüglich behandelt werden.
Psittakosegesetz
Die Psittakoseverordnung regelt u.a. die Beringungspflicht von Papageien und
Sittichen. Sie benennt Schutzmaßnahmen bei Verdacht oder Eintritt der Psittakose in einem Vogelbestand. Sie regelt die Meldepflicht
der Psittakose an die zuständigen Behörden, welche ggf. über das Recht verfügen den
gesamten Tierbestand töten zu lassen. Sie bestimmt, daß die erforderlichen Maßnahmen
zur Behandlung durch einen Tierarzt kontrolliert werden. |