Papagei des Monats Juli 2001Der Gelbohrsittich (Ognorhynchus icterotis) |
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| Systematik | |
![]() Gelbohrsittich yellow eared conure
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Anmerkung zur Systematik: |
| Bezeichnungen und Herkunft des Namens | |
wissenschaftliche Bezeichnung |
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| Beschreibung | |
![]() Mit frdl. Genehmigung - ©"Paul Salaman/Proyecto Ognorhynchus" |
Gefieder überwiegend grün. Stirn, Zügel, Vorderkopf, untere Wangen vorn, unterhalb der Augen und des Ohrdeckgefieders zitrusgelb. Kinn, Kehle bis hin zum Bauch, Unterflügel und Beingefieder gelb-grün. Unterseite des Schwanzes braunrot. Orangefarbene Iris. Nackter dunkelfarbener Augenring. Füsse grau. Schwarzer Schnabel. Schnabelwurzel umgeben von einem gräulich-weissen Hautstreifen. |
| Verbreitung / Status | |
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Der (Rest)Bestand des Gelbohrsittichs ist so gering, dass eine Markierung der Verbreitungsgebiete in der nebenstehenden Karte unterbleiben muss. Von den 70ern bis zum Beginn der 90er Jahre galt er als wahrscheinlich ausgerottet, da der Gelborhsittich bis zu diesem Zeitpunkt in seinen bekannten Habitaten nicht mehr gesichtet wurde. Erst Anfang der 90er Jahre sind zwei Schwärme mit insgesamt maximal 48 Individuen wiederentdeckt worden. Ein Schwarm in den Central Cordillera Kolumbiens, ein anderer in einem nahezu gerodetem Waldstück in Ecuador. Der ecuadorianische Schwarm gilt seit fünf Jahren auf Grund fehlender Sichtungen als verschwunden. Der kolumbianische konnte sich durch gezielte Schutzmassnahmen auf ca. 100 Tiere vergrössern. Im Jahre 2000 wurde eine weitere Population, bestehend aus zwei Schwärmen mit insgesamt ca. 60 Tieren, in der Cordillera Occidental Kolumbiens entdeckt. Die derzeit bekannten Populationen umfassen insgesamt ca. 150-160 Tiere. |
| Lebensraum / Ernährung / Lebensweise / Brut | |
![]() Mit frdl. Genehmigung - ©"Paul Salaman/Proyecto Ognorhynchus" |
Der "traditionelle" Lebensraum des Gelbohrsittichs sind die Hochanden Kolumbiens und Ecuadors. Diese bewohnt er in einer Höhe von 2000 bis 3000 Meter über NN. Er ist in der Wahl seines Lebensraumes abhängig von Wachspalmenvorkommen (Ceroxylon spp.), da er diese für das Brutgeschäft und vor allem als Nahrungsquelle (Nüsse der Ceroxylon quindiuense) benötigt. Seine Bruträume befinden sich ab einer Höhe von ca. 20 Metern in den Aushöhlungen der Palmen. Über die Brutbiologie und Aufzucht der Jungen ist nichts weiteres bekannt. Einige Jungtiere wurden lediglich zum Zeitpunkt ihres Ausfluges beobachtet. |
| Quellennachweis und Links | |
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© Stefan Seifert
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