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Eolophus roseicapillus -
Der Rosakakadu

Habitat:

Nahezu ein Kosmopolit, vorranging aber in offenem Gelände der Trockensavannen.

Ernährung:

Sämereien, Gräser, Sprösslinge, Wurzeln etc.

Brut:

Die Brutzeit ist im Hauptverbreitungsgebiet abhängig von den Regenfällen. Die Nisthöhle wird häufig in alten Eukalyptusbäumen in der Nähe von offenem Wasser bezogen. Gelege aus bis zu 5 Eiern, die bis zu 30 Tage bebrütet werden (in Gefangenschaft ca. 23 Tage). Die Jungen sind nach 7 - 8 Wochen flügge und nach weiteren 6 Wochen unabhängig von den Eltern.
Ein besonderes Verhalten bei der Jungenaufzucht besteht darin, dass flügge Jungvögel von Ihren Eltern in sog. "Schulen" versammelt werden, wo sie unter Aufsicht einiger adulter Tiere bleiben, während die Eltern auf Nahrungssuche sind.

Anmerkungen:

Durch seine grosse Anpassungsfähigkeit ist dies einer der wenigen Kakadus, die von der Besiedlung des australischen Kontinentes durch die Europäer profitiert hat. Bewässerungsanlagen und ausgedehnte Getreidefelder schaffen ideale Lebensbedingungen, so dass sich der Rosakakadu weiter ausbreitet und sogar schon in Ortschaften und Städten zu finden ist.




Foto: Thorsten Bönte


Da diese Vögel z.Teil in grösseren Schwärmen umherziehen, können sie grossen Schaden an Saatgut und reifenden Feldern der Farmer anrichten. (s. unseren Sonderbeitrag Mai ´99)
Natürlich führen die Farmer der betroffenen Gebiete einen offiziell genehmigten drastischen Vernichtungskrieg gegen den Rosakakadu und seine "Kollegen" (Corella, Gelbhaubenkakadu). Konsequenterweise wird von der Austral. Regierung denn auch der Fang und Export dieser Vögel verboten, um die Art zu schützen.

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