Ara ararauna -
Der Gelbbrustara
Beschreibung:
Grösse: 90 cm
Gefieder:Oberseite blau, Brust und Bauch goldgelb. Stirn grün,
über den Kopf bis zum Nacken nach blau verlaufend. Wangen weiss,
unbefiedert, jedoch von einigen
Reihen kleiner schwarzer Strichelfedern besetzt, die vom Zügel
ausgehen. Wachshaut rosa, unbefiedert.
Kehle schwarz, mit einer schmalen grünen Abgrenzung zum Gelb
des Körpers. Das Gelb der Brust reicht um die Kehle bis zu den
Ohrdeckfedern. Flügelunterseite grünlich-gelb. Schwanzoberseite blau,
Unterseite gelblich gestuft.
Schnabel: schwarz
Füsse: dunkelgrau
Iris: elfenbeinfarben
Habitat:
Tropische bis subtropische Wälder entlang der Flussläufe. Z.Teil
auch bis in die offenen Savannen.
Ernährung:
Früchte, Nüsse, Beeren usw., besonders aber Palmfrüchte von
Inaja (Maximiliana regia) und Tucuma (Astrocaryum spec.)
(s.
Tropical Plant Database)
Auch der Ararauna besucht in entsprechenden Gebieten die
sog. Lehmlecken zur Mineralienaufnahme.
Brut:
Der Beginn Brutsaison variiert von Dezember (südl. Teil des
Verbreitungsgebietes) bis Februar/März im Norden. Die Nisthöhle
befindet sich häufig in abgebrochenen Palmstämmen bis zu 30m über
dem Boden. Bevorzugt werden Höhlen, die von bestimmten Insekten
"vorfabriziert" wurden. Diese sind oft nach oben offen, - ein grosses
Risiko für die Brut in sehr regenreichen Jahren. Das Gelege besteht
aus bis zu vier Eiern, aber meist wird nur ein Junges aufgezogen.
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Anmerkungen:
Leider wird der Ararauna in Gefangenschaft häufig mit anderen
Ara-Arten, speziell
Grünflügelara oder
Hellroter Ara gekreuzt, denn dabei enstehen oft gewinnbringende
Mischlinge mit
spektakulären Farben. Dies ist aber nicht Sinn und Zweck einer
verantwortungsbewussten Gefangenschaftshaltung.
Allein die Grösse des Vogels (Flügelspannweiten von bis zu
1m) sagt schon aus, dass der Ararauna kein Stubenvogel ist.
Als ausgezeichneter Flieger sollte er nur in grossen, geräumigen
Volieren untergebracht werden.
Ein zumindest optisch naher Verwandter ist der seltene und von
Ausrottung bedrohte Blaulatzara (Ara glaucogularis, früher
Caninde Ara). Beide sind hier noch einmal zum Vergleich
gegenübergestellt.

Links Ararauna, rechts Blaulatzara.
Beachten Sie die unterschiedliche Stirn- und Kehlfärbung, sowie
die "Gesichtsform". Insgesamt ist der Blaulatzara auch etwas kleiner.
Quellennachweis:
Die dieser Beschreibung zugrunde liegende
Literatur finden Sie in unserer
Bibliographie
Fotonachweis:
S. 1, Arapaar vor Nistbox: © I. Fiedel,
S. 2, linkes Foto mit frdl. Gen.:
Those Majestic Macaws
S. 2, rechtes Foto: © Thorsten Bönte
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