Die Sperlingspapageien
Kurzübersicht

Sperlingspapageien:
Forpus coelestis
Blaugenick-
Forpus conspicillatus
- incl. caucae, metae
Augenring-
Forpus cyanopygius
- incl. insularis, pallidus
Blaubürzel-
Forpus passerinus
- incl. cyanochlorus, cyanophanes, deliciosus, viridissimus
Grünbürzel-
Forpus sclateri
- incl. eidos
Sclater's -
Forpus xanthops
Gelbmasken-
Forpus xanthopterygius
- incl. crassirostris, flavescens, flavissimus, olallae, spengeli
Blauflügel-


Nahe Verwandte:
Amoropsittaca *)
Aymara-Sittich
Psilopiagon *)
Zitronen-Sittich?
Bolborhynchus
Katharinasittich



*) früher auch zu Boblborhynchus gestellt.

Nach Wolters (1982) wird die Gattung Forpus mit drei anderen in die Unterfamilie der Forpinae der Neuweltpapageien gestellt. Diese kleinen grünen Papageien sind von relativ kompakter Statur und haben einen ziemlich kurzen abgerundeteten Schwanz, der fast vollständig von den zusammengelegten Flügeln bedeckt wird.
Der Namensgeber der deutschen Bezeichnung "Sperlingspapageien" ist Forpus passerinus (Passeriformes = Ordnung der Sperlingsvögel)


Verbreitung nach Forshaw, 1982
Entsprechend ihrer weiträumigen Verbreitung leben die einzelnen Arten in sehr unterschiedlichen Biotopen, vom trockenen Bergland bis hin zum tropischen Regenwald. Sie sind zwar wie die meisten Papageien Höhlenbrüter, aber sie sind nicht auf spezielle Bruthöhlen spezialisiert. Nester wurden schon in Telegrafenmasten, Zaunpfosten und Dachbalken gefunden. Männchen und Weibchen unterscheiden sich deutlich.
Schon seit dem 17. Jahrhundert sind die Sperlingspapageien als Käfigvögel bekannt. In Deutschland sind Züchter dieser Vögel in der IG SPERLINGSPAPAGEIEN und AGAPORNIDEN organisiert. Für weitere Informationen dazu besuchen Sie bitte die Homepage von Bernd Ziegenfuss

Literaturnachweise zu den Sperlingspapageien finden Sie in unserer Literaturdatenbank
  Zur Homepage:
Zusammenstellung: H.-J. Pfeffer
Arbeitsgemeinschaft Papageien-Netzwerk
  © 03/1998