Macaw Conservation in Tambopata, Peru - 2001 Proposal

Folgenden Beitrag über das Ara Brut- und Artenschutzprogramm in Südost-Peru veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung von
Donald Brightsmith, Ph.D.
Duke University Center for Tropical Conservation
Research Director Tambopata Research Center



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Ara Artenschutzprogramm in Tambopata, Peru - Vorschau auf 2001


Zusammenfassung
Aras und andere Papageien sind besondere Edelsteine der tropischen Vogelwelt. Das Interesse des Menschen an den Aras reicht bis in die vorkolumbianische Zeit zurück, wo sie schon als Haustiere gehalten und ihre Federn zu Schmuck verarbeitet wurden. Aufgrunf ihrer grossen Beliebtheit schätzt man, , dass zur Zeit 9 von 15 Ara Arten in ihrem Bestand gefährdet oder sogar bedroht sind (Collar 1997). Das hier geplante Projekt wird 1) unsere Kenntnisse des typischen Brutverhaltens der Aras vertiefen, 2) Techniken entwickeln, die die Bruterfolge der wilden Vögel erhöht, 3) die Verhaltensmuster zur Benutzung der Lehmlecken zu erforschen und zu verstehen, 4) den Einfluss des Öko-Tourismus auf Aras und andere Papageien zu dokumentieren und Wege zur Verminderung dieser Einflüsse zu finden, und 5) in Zusammenarbeit mit der Eingeborenensiedlung Ese`eja von Infierno sicherzustellen, dass die Habitats der Aras auf Dauer gesichert sind. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden direkt mit anderen Forschern, die sich mit Aras und anderen gefährdeten neotropischen Papageienarten beschäftigen, ausgetauscht, um sicher zu gehen, dass die erhaltenen Informationen in anderen Regionen direkt eingesetzt werden können.
Das Untersuchungsgebiet
Dieses Projekt wird in zwei benachbarten Arealen durchgeführt, dem Tambopata Research Center (TRC) und der Posada Amazonas Lodge im Department Madre de Dios, Peru. Dieser Bereich liegt in der Tiefland-subtropischen Nebelwald Zone (Holbridge et al., 1971) wo ca. 2000mm Niederschlag pro Jahr fallen. Das TRC liegt am oberen Tambopata River im Naturschutzgebiet von Tambopata-Candamo, an der Grenze zum neuerlich gegründeten Bahuja-Sonene National Park. (*) Die Wälder hier sind relativ frei von Störungen durch den Menschen und es gibt keine Nachweise über Jagd und Holzfällerei (Kirkby et al., 2000). Posada Amazonas Lodge (PAL) liegt am unteren Tambopata auf den Ländereien der Ese`eja Siedlung von Infierno (12°43'S;60°13W). PAL liegt gerade ausserhalb des Tambopata-Candamo Schutzgebietes. Die Gegend um das Lodge herum wurde in den späten 70er Jahren von der Siedlung zum Schutzgebiet deklariert.
Insgesamt wurden 19 Papageienarten, davon 6 Arten Aras in den beiden Gebieten beobachtet. Drei der Ara Arten sind grosse Aras (Ara ararauna 1.125g; Ara macao 1015g, und Ara chloroptera 1.250g - Gewichte nach Dunnings,1992). Beim TRC sind die Populationen aller Ara Arten geschützt und stabil. Sie benötigen keine intensiven Massnahmen um ihre Existenz langfristig zu sichern. Deshalb dient die hier durchgeführte Forschung dazu, Techniken zu entwickeln, die in anderen Regionen, wo die Aras meher gefährdet sind, nützlich sein können. In Posada Amazonas sind die Ara Populationen kleiner, wahrscheinlich aus historischen Gründen.
Zeitplan
Okt.2000-Apr.2001 Beobachtung der Ara-Nisthöhlen,
Küken-Fütterung wenn notwendig,
Observation der Lehmlecken am TRC.
Workshop für peruanische Regierungsvertreter von INRENA über die Ara Schutzmassnahmen.
Jan.2001-Apr.2001 Lehmlecken-Kontrolle bei Posada Amazonas
März 2001 Bau und Installation neuer Nistkästen
am TRC und bei Posada Amazonas,
Apr.2001-Sept.2001 Feldstudien: Freiwillige Beobachter setzen die Beobachtung der Lehmlecken am TRC und bei Posada fort.
Dokumentaion: Der Projektleiter kehrt nach Durham NC zurück
um entsprechende Reports und Publikationen vorzubereiten.
Okt.2001-Apr.2002 Nisthöhlenbeobachtungen an beiden Orten.
Vorträge in den Siedlungen von Infierno.
Mai 2002-Okt.2002 Weiterhin ständige Beobachtung der Lehmlecken am TRC und Posada.
Bedeutung für den Artenschutz
Das Ziel dieses Projektes ist es, Methoden zu entwickeln, die die Erhaltung von gefährdeten Ara-Populationen in den Neotropischen Ländern unterstützen. Die Wild-Populationen von Papageien und Aras leiden sehr häufig unter dem Fehlen geeigneter Nistplätze und sehr häufig können die Elterntiere nur ein Junges grossziehen, während das andere verhungert. (Abrahamson et al., 1995; Munn et al., 1991; Nycander et al., 1995; Johnson et al., 1997; Vaughan et al. 1997). Die Nistkästen und Füttermethoden, die hier entwickelt werden, können die Zahl brütender Paare und deren Bruterfolge innerhalb einer bestimmten Region deutlich erhöhen. Diese Techniken können sich als unabdingbar für Gefangenschaftszucht und Wiederauswilderungsprojekte erweisen. Tatsächlich haben Forscher, die an solchen Projekten in Brasilien (Spix' Ara), Equador (Grosser Soldaten Ara) und Costa Rica (hellroter Ara) grosses Interesse an den Ergebnissen dieser Arbeit gezeigt. (Brightsmith 1999, 2000c; Horstmann 1996).
Ausführliche Projektbeschreibung
- Ziele
  • Das Entwickeln und Testen von Methoden, um die Vermehrungsrate des Hellroten Aras (Ara macao), des Ararauna (Ara ararauna) und des Grünflügel Aras (Ara chloroptera) so zu erhöhen, dass diese Methoden bei gefährdeten Populationen dieser Vögel in allen Verbreitungsgebieten eingesetzt werden können.
    • Bestimmung der Überlebens- und Vermehrungsrate von handaufgezogenen Aras, die Anfang der 90er Jahre ausgewildert wurden.
    • Entwicklung neuer künstlicher Nitshöhlen für den Blaugelben und den Grünflügelara.
    • Entwicklung neuer Handfütterungs und Adoptiv-Brutmethoden um das Überleben von Küken zu sichern, die sonst verhungern würden.
  • Feststellung saisonaler und jahresmässiger Schwankungen in der Nutzung der Lehmlecken durch die Aras.
  • Feststellung des Einflusses des Ökotourismus auf die Aras und Papageien bei der Nutzung der Lehmlecken und Entwickeln von Methoden, diesen Einfluss zu verringern.
  • Zusammenarbeit mit Ese`eja Native Community of Infierno um weiteren Ansporn in Kenntnis und Wunsch zur Erhaltung der grossen Aras auf den Ländereien zu geben.
- erwartete Bedeutung
  • Techniken zur erhöhten Vermehrungsrate:
    • Überleben und Vermehrung handaufgezogener Aras: Von 1992 bis 1995 wurden 36 verhungernde Küken aus den Nestern genommen und im Tambopata Research Center handaufgezogen. Die Feststellung, wieviele dieser Vögel in freier Wildbahn überlebt haben und wie gross ihre Vermehrungsrate ist, ist von essentieller Bedeutung zur Weiterentwicklung der Handaufzuchtmethoden im Rahmen der Arterhaltung.
    • Nistkastenkonstruktionen: Viele Arapopulationen haben ernsthafte Rückschläge durch die Veränderungs ihres Habitats und den Fang für den Haustierhandel erhalten (Johnson et al.. 1997; Yamashita und Machado 1997). Dies Arbeit wird eine Reihe von Niströhren-Konstruktionen entwickeln und testen, die von den ausgewilderten und den wildlebenden Populationen genutzt werden können.
    • Handfütterung: Man weiss, dass viele Ara-Küken in ihren Nestern verhungern, und dass aus den meisten Nestern nur ein Junges überlebt (Nycander et al. 1995). Unter diesem Aspekt sind Methoden, die es erlauben, dass aus einem Nest zwei oder sogar drei Küken überleben, von grosser Wichtigkeit um bedrohte Ara-Populationen zu stabilisieren.
  • Saisonale und jahresmässige Schwankung bei der Nutzung der Lehmlecken: Bis jetzt hat sich die Untersuchung dieses Verhaltens der Aras auf physiologische Gründe konzentriert und mehr ökologische Aspekte wie die täglichen, saisonalen Schwankungen ausser Acht gelassen. (Diamond 1999; Emmons und Stark 1979, Gilardi 1999). Die vorläufigen Untersuchen zeigen, dass es einen starken Rückgang der Nutzung während Regenzeiten gibt (Brightsmith 2000b). Falls die vermuteten starken saisonalen Verhaltensmuster bestätigt werden können, wird dies zu neuen Untersuchungen über die Ernährungsweise führen, die die ökologische Rolle und Bedeutung der Geophagie (Lehm-Aufnahme) dieser Vögel erforschen sollten.
  • Einfluss des Ökotourismus: Der Ökotourismus ist ein finanziell wichtiger globaler Wirtschaftszweig, der nun den dritthöchsten Wirtschaftsfaktor in Bezug auf ausländische Währung in Peru darstellt (Stronza 2000). Detaillierte Studien zeigen aber, dass dieser Tourismus Einfluss auf grade die Attraktionen hat, die die Veranstalter schützen sollten. (Kirkby et al. 2000). Die Lehmlecken sind einer der wichtigsten Teile des Tourismusgeschäftes im südwestlichen Amazonasbecken (Kirkby et al. 2000). Daher ist es von grosser Wichtigkeit, diese Einflüsse wissenschaftlich zu untersuchen, und Methoden zu empfehlen, die die negativen Einflüsse minimieren.
  • Ese`eja Native Community: Anfang des Jahres wird das Projekt auf den Ländereien der Siedlung Ese`eja of Infierno arbeiten. Diese Siedlung ist ein gleichberechtigter Partner von Rainforest Expeditions in Posada Amazonas Lodge (Piana 2000b, Stronza 1999, 2000). Diese Partnerschaft hat neue ökonomische Voraussetzungen für die Leute und neues Interesse im Naturschutz von Fauna und Flora auf den Ländereien geschaffen (Piana 2000a). Das Ara.Projekt wird den Einwohnern mehr Kenntnisse, und damit auch den Wunsch nach Erhaltung der Aras auf den Ländereien vermitteln.
- Methodik
  • Techniken zur erhöhten Vermehrungsrate:
    • Nistkästen: Entwurf und Bau von Ara-Niströhren: Die Arbeiten Anfang der 90er Jahre am TRC ergaben Niströhren, die nur für den Hellroten Ara brauchbar waren (Nycander et al. 1995). Neue künstliche Niströhren werden nun für den Grünflügel- bzw. Blaugelben Ara entworfen, die die Grösse, Art und Ausrichtung der natürlichen Nisthöhlen dieser Species imitieren. In 2001-2002 werden 20 solche Niströhren auf dem Gebiet der Siedlung Infierno installiert. Einige werden in der Nähe von Posada Amazonas Lodge, andere auf kleinen Ländereien der Einwohner aufgehängt. Eine Zwischenlösung aus Nistkasten für Hellroten- bzw. Grünflügel Ara wird gebaut, aber die endgültige Konstruktion ist abhängig von den Untersuchungen am TRC.
    • Überleben und Vermehrung handaufgezogener Aras: Jedesmal, wenn ein handaufgezogener Ara zum TRC zurückkommt wird sein Besuch von einem Mitglied des TRC protokolliert. Die Beringung wird überprüft, und Beobachtungen darüber angestellt, ob der Vogel in Begleitung eines Partners erscheint. Auf diese Weise erhält man Erkenntisse darüber, ob Vögel überleben und ob sie sich verpaaren.
    • Handfütterung: Um herauszufinden warum die Küken in den Nestern mangelhaft ernährt werden, und um sie zu retten, ohne zahme Aras zu erhalten, werden die Bäume aktiver Nester vom Schlüpfen bis zum 30. Tag täglich bestiegen und die Nester kontrolliert. Bei jeder Kontrolle werden die Küken gewogen, und falls eines unterernährt erscheint, wird es zweimal täglich gefüttert, bis es genügend Futter von den Eltern erhält oder ausfliegt.
  • Nutzung der Lehmlecken: Die Lehmlecken werden täglich von der frühen Dämmerung bis zum späten Nachmittag beobachtet. Um ein gutes zeitliches Muster der Nutzung durch die Vögel zu erhalten, werden alle 5 Minuten alle Vögel gezählt.
  • Einfluss des Ökotourismus: Während der Beobachtungen der Lehmlecken werden zusätzlich alle touristischen Besuche des Areals aufgezeichnet. Die Beobachter notieren auch alle passierenden Boote auf dem Fluss. Diese Daten werden mit den Wetterdaten und den Besuchen der Vögel kombiniert um zu bestimmen, ob die touristischen Aktivitäten des Menschen folgende Einfüsse auf das Verhalten der Vögel haben: 1) ob die Vögel die Nachbarschaft der Lehmlecke meiden, 2) ob weniger Vögel die Lehmlecke besuchen um Mineralien aufzunehmen, 3) ob die Vögel gehindert werden, die Lehmlecke zu besuchen und 4) ob die Vögel ihre Besuchszeiten an der Lehmlecke ändern.
  • Arbeit mit der Siedlung Infierno: Mitglieder der Kommune Ese`eja Infierno haben Interesse gezeigt, die Arbeit mit den Aras auf ihren Ländereien auszuweiten. Während der 2000-2001 Feldsaison wird das Projekt der Kommune in aller Form auf einem der monatlichen Meetings in Zusammenarbeit mit dem Rainforest Expeditions Project Coordinator vorgestellt. Dies ist ein Angestellter sowohl der Kommune als auch von Rainforest Expeditions, der als Kontaktmann zwischen der Kommune und allen neuen Projekten fungiert. Während dieser Vorstellung wird die Bedeutung der Aras (Munn 1992) in Zusammenhang mit Posada Amazonas Lodge diskutiert. Damit soll erreicht werden, dass die Motivation zum Schutz der Aras bei den Einwohnern verstärkt wird. Ab März 2001 werden Niströhren auf den privaten Ländereien der Einwohner installiert. Die ganze Familie und deren Nachbarn sind dabei eingeladen, Bau und Installation dieser Niströhren zu verfolgen, um sie in das Projekt mit einzubeziehen. Diese Erweiterung Ara-Schutzprojektes wird auch helfen, die Ara-Populationen am unteren Tambopata wieder herzustellen und weitere Daten über das Brutverhalten liefern.
- Budget:
Niströhren für Aras in der Kommune Infierno 5 (je $300) $1.500
Lohn für die Anstellung zweier Mitarbeiter der Kommune Infierno zur Nestkontrolle ($7 pro Tag/Person für 6 Monate) $2.500
Kletterausrüstung (1 kompletter Satz) $1.200
ein 16m Boot um die Nester in der Kommune per Fluss zu erreichen §1.000
Ein Motor 25PS $1.500
Treibstoff $1.000
Das Projekt kann durch Spenden unterstützt werden:
Stellen Sie Schecks auf die Duke University aus und schicken Sie sie an:
James Tunney
Duke University, Dep. of Biology
Box 90338
Durham NC 27708-0338
Stichwort: "Wild Parrot Conservation Fund"


Literature Cited:

Abramson, J., B.L.Spear, and J.B. Thomson (1995). The Large Macaws: Their Care, Breeding and Conservation. Raintree Publications, Ft. Bragg, Ca.

Brightsmith, D.J. (1999). An evaluation of the Guayaquil Macaw Projekt, Bosque Protector Cerro Blanco, Guayaquil, Ecuador. Unpublished Report, Duke University, Durham NC.

Brightsmith, D.J. (2000a). Tambopata Macaw Project: Final Report 1999-2000. Unpublished Report, Duke University and Rainforest Expeditions, Durham NC.

Brightsmith, D.J. (2000b). Wet season clay lick use by macaws and parrots, 1999-2000 preliminary report (unpublished), Duke University, Durham NC.

Collar, N. J. (1997). Family Psittacidae. Handbook of the Birds of the World. J. del Hoyo, A. Elliott and J. Sargatal. Barcelona, Spain, Lynx Edicions. Volume 4 Sandgrouse to Cuckoos: 280-479.

Dunnings, J.B. (1992). CRC Handbook of Avian Body Masses, CRC Press London

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Gilardi, J.D. et al. (1999). Biochemical functions of geophagy in parrots: detoxification of dietary toxins and cytoprotective effects. Journal of Chemical Ecology 25:897-922

Hortmann, E. (1996). Update of the Guayaquil Macaw Conservation Project Ecuador. Psittascene 5:11-12

Johnson, M.W. et al. (1997). Density of young manduvi (Sterculia apetala), the Hyacinthine Macaw's nesting tree, under three different management conditions in the Pantanal wetland, Brazil. In: Ararajuba

Kirkby, C.A. etr al. (2000). Impacts of ecotourism on birds and mammals in the Tambopata Region of Peru. Unpublished Report Tmbopata Research Society

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Munn, C.A. et al (1991). Propsects for sustainable use of large macaws in southeastern Peru. In: J. Clinton-Eitniear (ed), The First Mesoamerican Workshop on the Conservation and Management of Macaws. Center for the Study of Tropical Birds, Inc.; Tgucigalpa, Honduras

Nycander, E., D. H. Blanco, et al. (1995). Manu and Tambopata: nesting success and techniques for increasing reproduction in wild macaws in southeastern Peru. In: The Large Macaws: Their Care, Breeding and Conservation. J. Abramson, B. L. Spear and J. B. Thomsen. Ft. Bragg, CA, Raintree Publications: 423-443.

Piana, R.P. (2000a). The Harpy Eagle project in the Infierno Native Community. Unpublsihed Report, Rainforest Expeditions, Lima, Peru

Piana, R.P. (2000b). Traditional forest use and ecotourism at the Infierno Native Community: two different income generating activities and their impact on local people's economy. Masters Thesis. Department of Economy and natural Resources. Royal Veterinary and Agricultural University, Copenhagen, Denmark.

Stronza, A. (1999). Learning both ways: lessons from a corporate and community ecotourism collaboration. Cultural Survival Quarterly, Summer 1999:36-39

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Yamashita, C.and Y. Machado. (1997). The Blue-throated Macaw Ara glaucogularis: characterization of it's distinctive habitats in savannahs of the Beni, Bolivia. Ararajuba 5:141-150.

Donald Brightsmith, Ph.D.
Duke University Center for Tropical Conservation
Research Director Tambopata Research Center
djb4@duke.edu
(919) 471-0464
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Übers. u. Adaption für WWW: H.-J. Pfeffer
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