Das "Frankentreffen" am 23.02.2002

Ein Bericht von Marion Wiegel

Über die APN hat sich seit ca. einem Jahr ein kleiner, aber feiner Franken-Clan gebildet, der sich so alle 2-3 Monate im Nordbayrischen Raum trifft. Auch wenn es APN-ler aus anderen Bundesländern nach Bayern verschlägt, wird meist ein Treffen arrangiert. So war es mal wieder an der Zeit gemütlich miteinander essen zu gehen und dabei über unsere Geier zu fachsimpeln, besonders da unsere Chat-Freundin Annegret in Bayern überwinterte.

Stefan Mederer arrangierte das Treffen und reservierte einen Tisch beim Griechen. Damit die Fahrstrecke für alle Teilnehmer nicht zu weit ist, wurde es diesmal in Steff?s Gegend abgehalten in einem Ort namens Röttenbach, ca. 45 km südlich von Nürnberg.

Da der Gnadenhof für notleidende Papageien nur ca. 70 km entfernt liegt, bot Steff eine Besichtigung an. Da ich den Gnadenhof bisher noch nie persönlich gesehen habe, freute ich mich über diese Gelegenheit.

   
Nach einer kurzen Begrüßung von Heidi Hofstetter und ihrem Mann Achim führte uns Steff gleich zu den Papageien. Was mich von Anfang an beeindruckte war die Sauberkeit und Ordentlichkeit der Anlage und der Volieren. Jeder der selbst Papageien und andere Tiere hält, weiß wie häufig man putzen darf und es doch nie lange sauber bleibt. Die Volieren sind vorbildlich eingerichtet, mit vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten für die Papageien. Im Gang gibt es überall Grünpflanzen und Luftreiniger, man merkt einfach das auf das Wohlbefinden der Tiere Wert gelegt wird.

Vielen Papageien die dort leben sieht man an, dass sie ein schweres Los hinter sich haben. Jedoch mein persönlicher Eindruck ist, dass diese Tiere im Gnadenhof eine Oase gefunden haben, wo sie sich von ihren Leiden erholen können und einfach in Frieden leben können.

       
Allerdings geht es über mein Vorstellungsvermögen wie viel Arbeit hier im Gnadenhof drinsteckt und welche fürchterlichen Schicksale manche Vögel erleiden mussten.

Annegret
Im Gnadenhof trafen wir dann auch Anne, nun lernte ich sie endlich mal persönlich kennen. Nach der Besichtigung der Papageien setzten wir uns noch einige Zeit um mit Heidi zu plaudern. Auch ihre Hunde begrüßten uns recht freundlich, wobei ich allerdings aufpassen musste nicht auf einen der Kleinen zu treten.

Langsam mussten wir dann aber aufbrechen um nach Röttenbach zurückzufahren. Heidi und ihre Nachbarin Bettina kamen auch zum Essen mit. Die restlichen Teilnehmer sollten wir beim Griechen treffen. In einem Konvoi von drei Autos lotste uns Steff durch strömenden Regen zurück.


Heidi und Marion

Ziemlich durchweicht kamen wir mit etwas Verspätung dann endlich an. Und da waren sie dann schon:

Ralph und Viola

Carmen und Heinrich

Heidi und Roland
Nach der Futter-Bestellung kamen wir beim Wein miteinander ins Gespräch. Das Weibsvolk lästerte über ihre Tiere und ihre Männer und Heidi erzählte uns wohin ihre Papageien sie schon überall gebissen haben. Dabei lernte ich Heidi Hofstetter als patente und humorvolle Frau mit Herz und Verstand kennen. Beim Essen erzählten wir uns von Freud und Leid mit unseren Tieren und sonstigen Lieben und berichteten uns von den Schandtaten unserer Papageien.

Bettina und Heidi

Steff

Mein Hund belästigt Liane & Bettina

Nach dem die Meute abgefüttert war ging es zum gemütlichen d.h. feucht-fröhlichen Teil über:


Zum Wohl Hein!

Viola, Anne und Marion

Heidi, Anne und Carmen

Irgendwann nach Mitternacht, nachdem genügend Beweisfotos geschossen wurden, der letzte Schoppen gepichelt und die letzte Zigarette geraucht war, hatten wir noch unsere Rechnung mit dem Wirt zu machen. Aufspülen musste niemand, aber als ich beim Aufstehen noch mein Glas zerbrochen hatte, legte ich ein Extra-Trinkgeld auf den Tisch und flüchtete mitsamt quengelndem Hund aus dem Lokal.

Vor den Autos fand dann noch die große Abschiedszeremonie mit Küsschen und Knuddeln statt. Bis zum nächstenmal!!!

Fotos: Annegret Mack

Text: Marion Wiegel

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