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Über die APN hat sich seit ca. einem Jahr ein
kleiner, aber feiner Franken-Clan gebildet, der sich so alle 2-3
Monate im Nordbayrischen Raum trifft. Auch wenn es APN-ler aus
anderen Bundesländern nach Bayern verschlägt, wird meist
ein Treffen arrangiert. So war es mal wieder an der Zeit gemütlich
miteinander essen zu gehen und dabei über unsere Geier zu fachsimpeln,
besonders da unsere
Chat-Freundin Annegret in Bayern überwinterte.
Stefan Mederer arrangierte das Treffen und
reservierte einen Tisch beim Griechen. Damit die Fahrstrecke für
alle Teilnehmer nicht zu weit ist, wurde es diesmal in Steff?s Gegend
abgehalten in einem Ort namens Röttenbach, ca. 45 km südlich
von Nürnberg.
Da der Gnadenhof für notleidende Papageien nur
ca. 70 km entfernt liegt, bot Steff eine Besichtigung an. Da ich den
Gnadenhof bisher noch nie persönlich gesehen habe, freute ich
mich über diese Gelegenheit.
Nach
einer kurzen Begrüßung von Heidi Hofstetter und ihrem Mann
Achim führte uns Steff gleich zu den Papageien. Was mich von
Anfang an beeindruckte war die Sauberkeit und Ordentlichkeit der
Anlage und der Volieren. Jeder der selbst Papageien und andere Tiere
hält, weiß wie häufig man putzen darf und es doch nie
lange sauber bleibt. Die Volieren sind vorbildlich eingerichtet, mit
vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten für die
Papageien. Im Gang gibt es überall Grünpflanzen und
Luftreiniger, man merkt einfach das auf das Wohlbefinden der Tiere
Wert gelegt wird.
Vielen Papageien die dort leben sieht man an, dass
sie ein schweres Los hinter sich haben. Jedoch mein persönlicher
Eindruck ist, dass diese Tiere im Gnadenhof eine Oase gefunden haben,
wo sie sich von ihren Leiden erholen können und einfach in
Frieden leben können.
Allerdings
geht es über mein Vorstellungsvermögen wie viel Arbeit hier
im Gnadenhof drinsteckt und welche fürchterlichen Schicksale
manche Vögel erleiden mussten.

Annegret |
Im
Gnadenhof trafen wir dann auch Anne, nun lernte ich sie endlich mal
persönlich kennen.
Nach
der Besichtigung der Papageien setzten wir uns noch einige Zeit um
mit Heidi zu plaudern. Auch ihre Hunde begrüßten uns recht
freundlich, wobei ich allerdings aufpassen musste nicht auf einen der
Kleinen zu treten.
Langsam mussten wir dann aber aufbrechen um nach Röttenbach
zurückzufahren. Heidi und ihre Nachbarin Bettina kamen auch zum
Essen mit. Die restlichen Teilnehmer sollten wir beim Griechen
treffen. In einem Konvoi von drei Autos lotste uns Steff durch
strömenden Regen zurück.
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Heidi und Marion
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Ziemlich durchweicht kamen wir mit etwas Verspätung dann
endlich an. Und da waren sie dann schon:

Ralph und Viola |

Carmen und Heinrich |

Heidi und Roland |
Nach der Futter-Bestellung kamen wir beim Wein miteinander ins
Gespräch. Das Weibsvolk lästerte über ihre Tiere und
ihre Männer und Heidi erzählte uns wohin ihre Papageien sie
schon überall gebissen haben. Dabei lernte ich Heidi Hofstetter
als patente und humorvolle Frau mit Herz und Verstand kennen.
Beim Essen erzählten wir uns von Freud und Leid mit unseren
Tieren und sonstigen Lieben und berichteten uns von den Schandtaten
unserer Papageien.

Bettina und Heidi |

Steff |

Mein Hund belästigt Liane & Bettina |
Nach dem die Meute abgefüttert war ging es zum gemütlichen
d.h. feucht-fröhlichen Teil über:

Zum Wohl Hein!

Viola, Anne und Marion |

Heidi, Anne und Carmen |
Irgendwann nach Mitternacht, nachdem genügend Beweisfotos
geschossen wurden, der letzte Schoppen gepichelt und die letzte
Zigarette geraucht war, hatten wir noch unsere Rechnung mit dem Wirt
zu machen. Aufspülen musste niemand, aber als ich beim Aufstehen
noch mein Glas zerbrochen hatte, legte ich ein Extra-Trinkgeld auf
den Tisch und flüchtete mitsamt quengelndem Hund aus dem Lokal.
Vor den Autos fand dann noch die große Abschiedszeremonie
mit Küsschen und Knuddeln statt. Bis zum nächstenmal!!!
Fotos: Annegret Mack
Text: Marion Wiegel
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