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Definition:
Verhaltensstörungen sind Änderungen des normalen
Verhaltens, wenn also das Tier Auffälligkeiten im Verhalten zeigt,
die von der "Norm" abweichen.
Das Eintreten der Geschlechtsreife hat häufig eine Änderung des gewohnten
Verhaltens zur Folge. Inwieweit es sich einfach um die Ausprägung
typisch adulten Verhaltens handelt, oder inwieweit bereits eine
Verhaltensstörung vorliegt, kann nicht immer ohne weiteres bestimmt
werden.
Papageien gehören wohl mit zu den intelligentesten Vögeln. Es wird
angenommen, dass sich gerade bei diesen hochentwickelten Tieren durch
falsche Haltungsbedingungen leicht Verhaltensstörungen ausprägen,
die Papageien versuchen, sich unzureichenden Haltungsbedingungen
anzupassen sowie Stresssituationen zu bewältigen.
Verhaltensprobleme sind meist nicht leicht zu lösen und es gibt
keine festgelegten Richtlinien. Man kann Verhaltensstörungen und deren
Behebung auch nicht verallgemeinern. Kann eine medizinische Ursache
ausgeschlossen werden, sollte die Ursachenforschung auf die
Rahmenbedingungen des Einzelfalls eingehen, dies unter Berücksichtigung
der Individualität, der Haltungsbedingungen und Faktoren wie Haltungsform
(Einzel, Paar, Gruppe) oder möglichen Stressoren.
Ab wann eine Abweichung als Verhaltensstörung gilt, darüber gibt es
verschiedene Auffassungen. Manchmal wird auch das Sprechen von Papageien
als Verhaltensstörung klassifiziert. Hier möchte ich auf die am
häufigsten vorkommenden Verhaltensstörungen eingehen.
Häufige Verhaltensstörungen sind:
- Schreien
- Agression
- Zwangsbewegungen
- Rupfen
Wobei Schreien und Aggression im Normalfall zum natürlichen Verhalten
der Papageien gehört.
Häufige Ursachen für Verhaltensstörungen:
- Falsche Haltungsbedingungen
- zu kleiner Käfig
- Falsche oder einseitige Ernährung
- Einzelhaltung
- falsches Haltungsklima
- Einsamkeit
- Der Papagei wird einzeln gehalten
- die Bezugsperson hat zu wenig Zeit
- Langeweile
- Bewegungsmangel
- Beschäftigungsmangel
- Änderung des Familienlebens
- Trennungen
- Todesfall der Bezugsperson
- Geburt eines Kindes
- Veränderung der Umgebung
- Umzug, Renovierung
- Andere Haustiere
- Fehlprägung
- Durch isolierte Handaufzucht
- Durch lange Einzelhaltung
- Frustration durch das Fehlen eines passenden Partners
- Der Mensch ist der Ersatzpartner
- Andere / unpassende Papageienart als Partner
Es sind auch medizinische Ursachen als Auslöser für Verhaltensstörungen
möglich. In diesen Komplex gehörten auch unerkannte und daher
unbehandelte Erkrankungen, daher ist beim Verdacht auf eine
Verhaltensstörung in jedem Fall zur Vorstellung bei einem
Veterinär zu raten.
Dies ist allerdings nur ein Auszug der möglichen Ursachen, für
ausführlichere Angaben sollte die entsprechende Fachliteratur zu
Rate gezogen werden. Die häufigsten Ursachen sind vermutlich die
falschen Haltungsbedingungen und Lageweile. In jedem Fall müssen
die individuellen Faktoren erforscht werden.
Die häufigsten Verhaltensstörungen:
Schreien:
Beim Schreien muß unterschieden werden zwischen dem natürlichen
Verhalten und einer Verhaltensstörung.
Laute Rufe gehöpren zum natürlichen Verhalten der Papageien.
Die Kontaktrufe und die Kommunikation des Schwarms sind ein natürliches
Verhalten das auch nicht geändert werden kann. In der Natur halten
Papageien über grosse Entfernungen durch ihre Rufe Kontakt miteinander.
Papageien können eine enorme Lautstärke erreichen. Sie können in ihrer
Lautstärke über 100 dB erreichen.
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Vergleichsabellen:
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Dezibel-Pegel
und Beispiele
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max.
wöchentliche Einwirkzeit (ohne Schaden)
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20-40
dB
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Blätterrascheln
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85
dB
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40
Stunden
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40-65
dB
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Zimmerlautstärke
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90
dB
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12
Stunden
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70
dB
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Großraumbüro
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95
dB
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3
Stunden
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85
dB
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mittlerer
Straßenverkehr
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100
dB
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1
Stunde
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95
dB
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Schwerlastverkehr
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105
dB
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18
Minuten
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100
dB
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Presslufthammer
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110
dB
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7
Minuten
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110
dB
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Rock-/Popkonzert
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115
dB
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2
Minuten
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120
dB
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Schmerzgrenze
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120
dB
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45
Sekunden
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130
dB
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Düsenjettriebwerk
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weitere
Beispiele und Pegel-Bereiche
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80-100
dB
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Orchestergraben
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100-115
dB
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Konzertlärm
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90-130
dB
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Diskothek
(variiert in Uhrzeit und Aufenthaltsort)
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ab
85 dB gilt Gehörschutzbereitstellungspflicht des
Arbeitgebers
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(Quelle:
http://www.davidengelmann.de/index.shtml?dezibel-warnung.html)
Dennoch kann das Schreien in der Papageienhaltung zu einem Problem werden. Einmal aufgrund der
Lautstärke z.B. Probleme mit den Nachbarn oder innerhalb der Familie oder dass sich das
Schreien zu einer Verhaltensstörung entwickelt. Bei Amazonen, Kakadus und Aras tritt das
Schreien häufig als Verhaltensstörung auf.
Das Schreien kann folgende Gründe haben:
- Schreien aus Angst (Wildfänge / Verlustangst)
- Schreien wegen Aufmerksamkeit
- Dauerschreien
- Schreien aus Angst:
Alarmrufe und Schreie bei Gefahr gehören zum natürlichen Verhalten der Papageien.
In der Haltung kann dies besonders bei Wildfängen ein Problem darstellen. Viele Wildfänge
sind traumatisiert und haben eine unberwindliche Angst vor Menschen. Werden sie nun
in der Wohnung gehalten wo sie ständig mit Menschen konfrontiert werden und womöglich
keine Flucht- oder Rückzugsmöglichkeit haben so drücken die Vögel ihre Angst
durch Schreien aus.
Auch Verlustangst kann ein Grund für Schreien sein. Haben Papageien nur den
Menschen als Partner, so haben sie Angst wenn er sie verlässt und rufen nach ihm.
Auch wenn Papageien schon Besitzerwechsel hinter sich haben, kann sich diese
Verlustangst verstärken und es kann ein Teufelskreis werden: Der Vogel schreit
und wird abgegeben, der Vogel hat Angst und schreit noch mehr, er wird wieder
abgegeben und so weiter. In schlimmen Fällen kann er sich dadurch auch
zum Dauerschreier entwickeln.
- Schreien um Aufmerksamkeit zu bekommen:
Dies ist häufig ein Problem von Papageien die sehr auf Menschen geprägt sind und
von Menschen sehr viel Zuwendung fordern. Gerade auch bei einzeln gehaltenen Vögeln,
deren Partner der Mensch ist, kommt es vor, dass der Vogel das Schreien anfängt,
wenn seine Bezugsperson sich nicht um ihn kümmert. Wenn der Papagei damit Erfolg
hat und der Mensch auf sein Schreien hin zu ihm kommt wird er in diesem
Verhalten auch noch bestärkt und wird das Schreien das nächste Mal wieder einsetzen.
- Dauerschreien:
Beim sogenannten Dauerschreien hat sich die Verhaltensstörung soweit ausgeprägt dass
Papageien über Stunden in anhaltender Lautstärke schreien. Die Besitzer sind dann
häufig berfordert und geben ihren Papagei ab.
Agressionen:
Aggression gehört bei Papageien zum natürlichen Verhalten und ist notwendig um
in der Natur zu überleben. Im Schwarm wird die Rangordnung ausgefochten, der
Partner wird beschützt, das Revier und die Brut muss verteidigt werden. Gerade
in der Brutzeit ist daher aggressives Verhalten für freilebende Papageien
wichtig um zu überleben. Daher sind bestimmte Formen des aggressiven Verhaltens
in der Haltung keineswegs eine psychische Störung sondern sinnvolles und
zweckgebundenes Verhalten.
Es ist häufig schwierig das natürliche Verhalten vom gestörten Verhalten abzugrenzen.
Bei der Haltung in Menschenhand kann die Aggression allerdings zum Problem werden,
selbst wenn dieses Verhalten normal ist. Papageien können sowohl gegen Artgenossen
als auch gegen Menschen aggressives Verhalten zeigen. Bei einzeln gehaltenen
Papageien ist es so, dass sie ihr natürliches Verhalten zwangsläufig mit dem Menschen
ausleben müssen.
Mit Einsetzen der Brutzeit legen Papageien häufig ein verändertes Verhalten an den Tag.
Die Männchen reagieren aggressiv auf Artgenossen, auf den Pfleger und manchmal auch
auf ihr Weibchen. Dieses Verhalten dient der Verteidigung des Reviers, des Weibchens
und der Jungvögel und ist ein natürliches Verhalten. Auch Weibchen können während der
Brut und Jungenaufzucht aggressiver sein. Aber schon dieses normale Verhalten kann
für den Halter zum Problem werden wenn er mit seinen Vögeln nicht mehr umgehen kann
und angegriffen wird.
Häufig tritt dieses Verhalten auch bei Papageien auf die auf den Menschen geprägt
sind. Gerade zahme Papageien haben gegenüber den Menschen dann keine Angst und
greifen diesen ohne Hemmung an. Bei einzeln gehaltenen Vögeln liegt auch die
Vermutung nahe dass sie sich nicht normal mit Artgenossen auseinandersetzen können
und daher als Ersatz beim Menschen aggressiv reagieren.
Auch durch Eifersucht kann es zu aggressiven Verhalten und zu Angriffen auf Mensch
und Tier kommen. Bei einzeln gehaltenen Vögeln bei denen der Mensch als
Partnerersatz dient, kommt es vor dass sie Aggression gegen andere
Familienmitglieder entwickeln weil sie ihren Menschen für sich beanspruchen und
ihn gegen andere Personen verteidigen wollen.
Wenn die Aggression besonders ausgeprägt ist können schwere Verletzungen bei
Mensch und Tier oder sogar Todesfälle bei anderen Vögeln vorkommen.
Häufig tritt dieses Verhalten bei Amazonen und Kakadus auf.
Bei Kakadus kann es soweit gehen dass das Männchen das Weibchen tötet. Die
Ursachen für dieses Verhalten sind bislang noch nicht geklärt.
Zwangsbewegungen:
Eine weitere Verhaltensstörung können Zwangsbewegungen sein wie Kopfdrehen,
Kopfnicken, Hin- und herlaufen, von einem Fuss auf den anderen treten.
Das Spektrum reicht von häufig wiederholten Bewegungsabläufen bis zu stark
zwanghaftem Verhalten. Diese Verhaltensstörung ist auch bei anderen
Tierarten bekannt, z.B. bei Nutztieren und Tieren im Zoo. Häufige Ursache
ist hierbei die falsche Unterbringung in einem zu kleinen Käfig,
Langeweile und Reizarmut.
Meines Wissens sind Zwangsbewegungen bei freilebenden Tieren nicht bekannt.
Diese Zwangsbewegungen lassen sich oft auch durch Störreize nicht unterbrechen
und treten verstärkt in Stresssituationen auf.
Es gibt Fälle bei denen Papageien, die jahrelang in einem zu engen Käfig
lebten, auch nach dem Einsetzen in eine grössere Voliere sich trotz der
vorhandenen Bewegungsmöglichkeit lange Zeit nur in dem Radius ihres
ehemaligen Käfigs bewegten.
Rupfen:
Eine Störung die in der Papageienhaltung sehr häufig auftritt ist das
Federrufen. Besonders häufig kommt dieses Verhalten bei Graupapageien,
Aras und Kakadus vor.
Das Rupfen beginnt meist beim Kleingefieder im Brustbereich und an
den Schultern. In schweren Fällen wird es so schlimm dass das komplette
Gefieder zerstört wird und auch die Schwung- und Schwanzfedern gerupft werden.
Häufig beginnt das Rupfen nach Eintritt der Geschlechtsreife. Besonders
bei Papageien aus Einzelhaltung oder solche die schon mehrere Besitzerwechsel
hinter sich haben sind häufig Rupfer dabei. Wie jede andere Verhaltensstörung
kann das Rupfen vielfältige Ursachen haben. Wenn infektiöse und organische
Ursachen ausgeschlossen werden können liegt die Vermutung nahe dass das
Rupfen eine schwere psychische Störung darstellt. Nicht artgerechte
Haltungsbedingungen lösen bei dem Papagei Frustration, Einsamkeit,
Langeweile aus was auf diese Weise kompensiert wird.
Das Federrupfen kann sich im Laufe der Jahre steigern und zu einer
chronischen Verhaltensstörung werden. Bei chronischen Rupfern bleibt
die Haut des Vogels irgendwann blank, wenn die Federpapillen vollständig
zerstört sind und somit die Federneubildung unterbleibt.
Einige Vögel rupfen sich sporadisch. Es gibt Fälle in denen sich
die Vögel nur zu bestimmten Jahreszeiten rupfen (z.B. bei
Klimawechsel oder Rupfen während der Brutzeit) oder nur bei
besonderen Stresssituationen.
In besonders schweren Fällen geht es soweit dass sich die Vögel
tiefe, blutende Hautwunden zufügen und sich selbst verstümmeln.
Das Phänomen des Rupfens ist immer noch nicht ganz geklärt und es
stellt sich die Frage was in einem Vogel vorgeht wenn er sich
selbst rupft und verstümmelt.
In vielen Fällen jedoch lässt sich das Rupfen auch therapieren,
wenn diese Verhaltensstörung und die Ursache bald erkannt wird
und rechtzeitig Gegenmassnahmen ergriffen werden.
Ausblick / Zusammenfassung:
Leider gibt es keine Standard-Behandlung oder eine Lösung für alle
Verhaltensprobleme. Es wäre wünschenswert wenn es mehr Untersuchungen
und Erkenntnisse ber Verhaltensstörungen bei Papageien gäbe.
Wir Halter müssen uns bemühen den Tieren aus unserer Sicht und mit
dem derzeitigen Wissen ein artgerechtes Umfeld und die bestmögliche
Pflege zu bieten damit Verhaltensstörungen erst gar nicht auftreten.
Dazu gehört auch die Aneignung von Wissen und die Information im
Vorfeld. Damit weniger Papageien zu Problemvögeln werden ist
Prävention eine sehr wichtige Massnahme. Die falsche Vorstellung
eines einzelnen Papageis im Käfig, der nette Sätze spricht muss
endlich aus den Köpfen verschwinden und die realen Anforderungen
der Papageienhaltung müssen bekannt werden.
Wenn trotzdem Verhaltensstörungen auftreten sollten die Ursachen
herausgefunden werden um entsprechende Gegenmassnahmen bzw.
Therapiemassnahmen ableiten zu können. Dabei sollte auch
professionelle Hilfe wie ein Tierarzt eingeschaltet werden.
Dieser Artikel kann nur ein grober Überblick ber dieses Thema sein,
für spezielle Probleme wenden Sie sich am besten an Ihren Tierarzt
oder sie stellen Ihre Fragen in das Forum der APN:
www.papageientreff.org , für ausführlichere Informationen wird
auf die spezielle Fachliteratur und die Quellen im Internet hingewiesen.
Quellen:
Literatur:
Lantermann,
Werner: Verhaltensstörungen bei Papageien (1998), Enke Verlag
Bruer,
Berit: Federrupfen bei Papageien, WP-Magazin Ausg. 3-5/2004,
Arndt-Verlag
Low,
Rosemary: Papageien sind einfach anders, Ulmer Verlag
Wedel,
Angelika: Ziervögel (1999), Parey Verlag
Internet:
http://www.papageien.org/HJP/Misc/beitrag2_0601.html
http://www.davidengelmann.de/index.shtml?dezibel-warnung.html
http://papageienfreunde-im-web.de/verhaltensstoerung.htm
http://www.tierschutz.de/p100011007000x1002.html
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